Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Immobiliendeal Cerberus bringt Speymill-Geschäft unter Dach und Fach

Cerberus macht die Übernahme des Wohnungspaketes von Speymill perfekt. Zusammen mit den rund 22.000 Wohnungen wartet auf den Finanzinvestor allerdings auch die Restrukturierung von 985 Millionen Euro Schulden.
Kommentieren
Der Finanzinvestor übernimmt rund 22.000 Wohnungen. Quelle: ap

Der Finanzinvestor übernimmt rund 22.000 Wohnungen.

(Foto: ap)

FrankfurtCerberus hat den dritten großen Immobiliendeal in Deutschland in diesem Jahr unter Dach und Fach gebracht. Der Finanzinvestor übernimmt rund 22.000 Wohnungen der insolventen Gesellschaft Speymill Deutsche Immobilien, wie am Mittwoch offiziell bekanntgegeben wurde. Wichtigster Bestandteil ist die Restrukturierung von 985 Millionen Euro an Schulden, die auf dem Paket lasten. Die notleidenden Darlehen werden in gesunde Kredite umgewandelt, auch weil Cerberus frisches Kapital in ungenannter Höhe zuschießt. Zum eigentlichen Wert des Wohnungsbestandes machten Käufer und Verkäufer keine Angaben.

Die Transaktion war Mitte April bereits aus Verhandlungskreisen durchgesickert. Cerberus hat sich für das Portfolio mit dem Immobilienverwalter Corpus Sireo verbündet. In die bundesweit gestreuten Wohnungen muss Branchenkennern zufolge einiges an Arbeit investiert werden, der Sanierungsaufwand ist hoch. Andere Bieter seien deshalb am Ende nicht mehr im Rennen gewesen. Zu den Speymill-Gläubigern gehören auch HSH Nordbank und NordLB.

Cerberus ist auf dem deutschen Wohnungsmarkt kein Unbekannter. Die Beteiligungsgesellschaft brachte 2011 zusammen mit Goldman Sachs und den Whitehall-Fonds den Berliner Wohnungskonzern GSW an die Börse. Nach dem Komplettausstieg hatte Cerberus nun wieder Feuerkraft.

Der Speymill-Transaktion waren in diesem Jahr bereits zwei andere große Deals vorausgegangen: Zuerst verkaufte die LBBW gut 20.000 Wohnungen für 1,4 Milliarden Euro an die Augsburger Gesellschaft Patrizia Immobilien und Co-Investoren. Und erst vor wenigen Wochen veräußerte die BayernLB ihre ostdeutsche Tochter DKB Immobilien mit rund 25.000 Wohnungen für knapp eine Milliarde inklusive Schulden an den Hamburger Investor TAG.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Immobiliendeal: Cerberus bringt Speymill-Geschäft unter Dach und Fach"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote