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In Dortmund Erste Warnstreiks im Tarifstreit der Bankenbranche

Im Tarifstreit der Bankenbranche hat die Gewerkschaft Verdi mit ersten Warnstreiks die Gangart verschärft.

HB FRANKFURT. Hunderte Beschäftigte der Dresdner Bank seien nach einer Betriebsversammlung in Dortmund dem Aufruf zur vorübergehenden Arbeitsniederlegung gefolgt, teilte Verdi am Donnerstag mit. Weitere Warnstreiks und Protestaktionen sollten noch vor der dritten Verhandlungsrunde am 22. Juli folgen. Die Arbeitgeber müssten massiv umsteuern, ansonsten seien letztlich Streiks sicher, erklärte Verdi-Bundesvorstand Uwe Foullong. Die Arbeitgeber reagierten gelassen. "Wir gehen davon aus, dass am 22. Juli konstruktiv weiterverhandelt wird", sagte ein Sprecher der Arbeitgeberverbandes des privaten Bankgewerbes.

Verdi fordert in den Gesprächen für die 250 000 Mitarbeiter privater und öffentlich-rechtlicher Banken acht Prozent mehr Lohn oder einen Anstieg von mindestens 260 Euro monatlich. Sie wollen zudem den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für den Fall von Fusionen durchsetzen. Die Arbeitgeber lehnen diese Forderungen ab und pochen ihrerseits auf eine leistungsbezogene Flexibilisierung der Gehälter im Vertrieb. Ohne eine Aussicht auf Einigung in diesem Punkt wollen sie nicht über Lohnerhöhungen reden. Zentraler Knackpunkt dürfte auch die von der Gewerkschaft geforderte Beschäftigungssicherheit bei Übernahmen werden. Verdi befürchtet bei Zusammenschlüssen deutscher Banken den Abbau zehntausender Stellen.

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