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Insiderangaben HSH-Eigentümer erwägen Aufspaltung der Bank

Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein erwägen offenbar die Aufspaltung der mit Schiffsfinanzierungen überladenen Landesbank in eine Good Bank und eine Bad Bank.
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Das Logo der Landesbank an einer Scheibe der „HSH Shopping Passage“ in der Innenstadt in Hamburg. Quelle: dpa
HSH Nordbank

Das Logo der Landesbank an einer Scheibe der „HSH Shopping Passage“ in der Innenstadt in Hamburg.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Eigentümer der HSH Nordbank erwägen einem Insider zufolge die Aufspaltung des Instituts in eine Good Bank und eine Bad Bank. In der externen Bad Bank könnten faule Schiffskredite über die Jahre abgebaut werden, sagte die mit dem Vorgang vertraute Person am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Dadurch solle die von Altlasten befreite Good Bank eine Zukunftsperspektive bekommen. Die Gespräche mit der EU-Kommission, die in die Diskussion mit eingebunden sei, dauerten allerdings noch an, betonte der Insider. „Es sind noch keine Entscheidungen gefallen."

Die HSH Nordbank gehört mehrheitlich den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Bank leidet seit Jahren unter der Krise in der Schifffahrt und den hohen Gebühren, die sich für eine Garantie der Länder bezahlen muss. Bank, Länder und die EU-Kommission verhandeln schon seit längerem über Möglichkeiten, wie die Garantiegebühr gesenkt werden kann. Eine Entscheidung wird im Sommer erwartet.

Das "manager magazin" berichtete, Hamburg sei bereit, Eigenkapital in Milliardenhöhe nachzuschießen, um die Bad Bank zu stabilisieren. Im Gegenzug könne man den zehn Milliarden Euro schweren Garantieschirm der Länder "zuklappen". Die HSH wollte sich dazu nicht äußern. Von den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

  • rtr
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