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Insiderkreise Britisches Parlament erwägt RBS-Zerschlagung

Ein Bericht der zuständigen Kommission wird eine Aufspaltung der britischen Großbank nicht ausgeschlossen. Ein ausdrückliche Empfehlung sei das aber nicht. Das Haus wurde von der britischen Regierung teilverstaatlicht.
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Ein Schild von RBS in Edinburgh. Quelle: Reuters

Ein Schild von RBS in Edinburgh.

(Foto: Reuters)

London Die teilverstaatlichte britische Großbank RBS wird Insidern zufolge womöglich zerschlagen. Eine Aufspaltung sei eine der Optionen, die in einem Bericht der zuständigen Parlamentskommission genannt würden, sagten mit der Situation vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings werde der Ausschuss diese Möglichkeit voraussichtlich nicht ausdrücklich empfehlen, ebenso wenig wie andere Optionen. Der Abschlussbericht der Abgeordneten, die sich mit der Zukunft der Finanzbranche auf der Insel beschäftigen, wird noch im Juni erwartet.

Einige Parlamentarier gelten als Befürworter einer Aufspaltung, bei der die toxischen Wertpapiere und Kredite in eine sogenannte "Bad Bank" ausgelagert werden. Die restliche Bank könnte dann leichter frisches Kapital aufnehmen und wieder mehr Kredite ausreichen.

Großbritannien musste in der Finanzkrise mehrere Geldhäuser auffangen, darunter auch die Royal Bank of Scotland (RBS). Die Regierung hatte 2008 mehr als 45 Milliarden Pfund in das Institut gepumpt. Jetzt gehören dem Staat über 80 Prozent der Anteile.

  • rtr
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