Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Insolventer US-Broker will Futures-Sparte verkaufen Interessenten stehen Schlange für Refco

Um die Überreste des Skandal-Brokers Refco ist ein Bieter-Wettbewerb entbrannt. Nach einer Gruppe um den Investor Christopher Flowers interessiert sich jetzt auch die Interactive Broker Group für den Future-Handel, einen der wichtigsten Firmenteile von Refco.

mm NEW YORK. Sowohl das Gebot von Flowers als auch das des Refco-Konkurrenten Interactive Brokers ist an das regulierte Kapital gebunden, das Refco zum Zeitpunkt des Verkaufs in den Büchern haben wird.

Flowers bietet 103 Prozent des Kapitals, was derzeit 768 Mill. Dollar entspricht. Der neue Bewerber bereitet eine Offerte über 106 Prozent oder 790 Mill. Dollar vor.

Der Bilanzskandal kam vor zwei Wochen ans Licht, als Refco einräumen musste, dass der ehemalige Chef des Brokers, Phillip Bennett, über eine heimlich von ihm kontrollierte Firma dem Unternehmen 430 Mill. Dollar schuldet. Innerhalb von einer Woche musste der größte unabhängige Termin- und Rohstoffmakler in den USA Insolvenz für die Muttergesellschaft und 23 Töchter anmelden.

Die Gruppe um Flowers denkt offenbar bereits über ein höheres Angebot nach. „Wir werden wettbewerbsfähig sein, falls das nötig werden sollte“, kündigte John Oros, ein Partner von Flowers an.

„Das Auftauchen eines zweiten Bieters ist sicher eine gute Nachricht für die Gläubiger“, sagte Howard Seife von der Anwaltskanzlei Chadbourne & Parke in New York, die auch Refco-Gäubiger vertritt, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Zu den Interessenten für Refco zählt weiterhin auch die staatliche Investmentgesellschaft von Dubai, die bereit sein soll, bis zu einer Mrd. Dollar für das gesamte Unternehmen zu bieten.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite