Instant Payments Bundesbank fordert Anstrengungen bei schnellen Überweisungen

Die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs fordert neue Bezahlmöglichkeiten wie Instant Payments. Die Bundesbank sieht die Bankenbranche in der Pflicht.
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„Voraussetzung ist, dass die Anbieterseite - allen voran die Kreditwirtschaft - darauf aufbauend möglichst bald einfache, bequeme und sichere Zahlungslösungen auf den Markt bringt.“ Quelle: dpa
Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele

„Voraussetzung ist, dass die Anbieterseite - allen voran die Kreditwirtschaft - darauf aufbauend möglichst bald einfache, bequeme und sichere Zahlungslösungen auf den Markt bringt.“

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Frankfurt/MainDie Bundesbank sieht die Bankenbranche bei der Verbreitung neuer Bezahlmöglichkeiten wie sekundenschnelle Geldüberweisungen in der Pflicht. „Instant Payments werden eine treibende Kraft in der weiteren Digitalisierung des Zahlungsverkehrs und der Erneuerung der zugrundeliegenden Prozesslandschaft sein“, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele laut Redetext am Donnerstag bei einer Tagung in Frankfurt. „Voraussetzung ist, dass die Anbieterseite - allen voran die Kreditwirtschaft - darauf aufbauend möglichst bald einfache, bequeme und sichere Zahlungslösungen auf den Markt bringt.“

Seit Ende vergangenen Jahres ist es grundsätzlich möglich, europaweit Zahlungen in Echtzeit auszuführen. Bei solchen Instant Payments soll der Überweisungsbetrag binnen zehn Sekunden auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben sein. Bisher werden Überweisungen in der Regel am folgenden Bankarbeitstag gutgeschrieben. Damit das sekundenschnelle Überweisen klappt, müssen die Kreditinstitute von Zahler und Empfänger dem System angehören. Bislang gibt es aber nur einige wenige Anbieter.

  • dpa
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