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Intesa will Generali Allfinanz reloaded

Die Konsolidierung der Versicherungsbranche geht in eine andere Richtung als erwartet: Mit dem Intesa-Interesse kehrt die Idee der Verbindung von Bank und Versicherung zurück. Was kein Nachteil sein muss. Ein Kommentar.

Frankfurt Drei Tage lang waberte in der Finanzwelt das Gerücht über eine mögliche Übernahme von Italiens größtem Versicherer Generali durch Italiens zweitgrößte Bank Intesa. In der Nacht zum Mittwoch entschloss sich das Management dann, das zu verkünden, was viele ahnten. Intesa prüft eine Übernahme der Generali.

Das ist nicht der Beginn der lange erwarteten Konsolidierungswelle in der internationalen Versicherungsbranche, wie ihn sich der Großteil der Experten vorgestellt hätte. Danach hätte sich einer der Marktführer, Allianz oder Axa, einen der mittelgroßen Wettbewerber einverleiben müssen. Und so schlicht zugekauft. Stattdessen steht nun eine Bank oben auf der Bieterliste.

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