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Investmentbank Goldman Sachs legt Sparten zu neuer Investitionsplattform zusammen

Eine neue Plattform soll mehr Geld für Private Equity und andere alternative Anlagen anlocken. Damit könnte die Bank Blackrock und KKR stärker Konkurrenz machen.
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Die Investmentbank will sich mit einer neuen Plattform gegen die Konkurrenz durchsetzen. Quelle: AP
Goldman Sachs

Die Investmentbank will sich mit einer neuen Plattform gegen die Konkurrenz durchsetzen.

(Foto: AP)

Frankfurt Die New Yorker Investmentbank Goldman Sachs bündelt ihre Kräfte bei den Investitionen jenseits der klassischen Kapitalmärkte. Dabei geht es sowohl um Private Equity-Investitionen, Anlagen in Infrastruktur, Immobilien und andere Anlageklassen. Dafür legt die Bank verschiedene Sparten zusammen.

Mit der neuen Investitionsplattform will Goldman nach eigenen Angaben mehr „Kapital von Dritten von unseren institutionellen und privaten Vermögenskunden einsammeln“. Für Goldman Sachs ist das ein wichtiger Schritt. Schließlich ist die Bank seit einigen Jahren auf der Suche nach einem neuen Erfolgsmodell. Auch unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden David Solomon blieb der Aktienkurs von Goldman Sachs hinter denen der Konkurrenz zurück.

Die einst elitäre Investmentbank ist in den vergangenen Jahren mit seiner Online-Tochter Markus auch in das Endkunden-Geschäft mit Sparkonten und Verbraucherkrediten eingestiegen. Nun könnte Goldman mit der Zusammenlegung der verschiedenen Sparten bei den Investitionen jenseits der klassischen Aktien- und Anleihe-Märkte auch den großen Private-Equity-Häusern wie Blackrock und KKR Konkurrenz machen.

Nach Berechnungen des Wall Street Journal kommt Goldman mit der Bündelung der verschiedenen Sparten auf ein verwaltetes Vermögen von 140 Milliarden Dollar. Damit wäre die neue Abteilung fast so groß wie KKR und ungefähr bei einem Drittel von Blackstone.

Bisher hat Goldman Sachs zwar außergewöhnlich viel eigenes Kapital als Finanzinvestor investiert und das auch erfolgreich. Ende des vergangenen Jahres lagen die Private-Equity-Investitionen bei 20 Milliarden Dollar. Aber das Geschäft für dritte hatte eine nicht so wichtige Rolle gespielt.

Insgesamt sind es drei Sparten, die zusammengelegt werden: Der Bereich Merchant Banking ist der, der das das klassische Private Equity Geschäft (mit PE Fonds) umfasst. Die „Special Situations Group“ ist spezialisiert auf Eigen- und Fremdkapital Investitionen in kleine, nicht börsennotierte Unternehmen. Die Principal Strategic Investment Group ist die Einheit, die viel in Startups investiert -häufig in FinTechs.

Mehr: Lesen Sie im Handelsblatt-Interview, warum Goldman-Sachs-Banker Steven Barg der Meinung ist, dass Aktionäre in Unternehmen auf ein leises Vorgehen setzen sollten.

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