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Investmentbank Merrill Lynch streicht Anwerbeboni für Broker

Ab Juni gibt es keine Anwerbeprämien für neu eingestellte Broker mehr. Das hat die Investmentbank Merrill Lynch beschlossen, die mit der Maßnahme der Schweizer UBS folgt. Damit fallen wichtige Kostenpunkte weg.
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Merrill Lynch hat beschlossen, ab Juni keine Anwerberprämien für neu eingestellte Broker zu zahlen. Quelle: Reuters
Merrill Lynch

Merrill Lynch hat beschlossen, ab Juni keine Anwerberprämien für neu eingestellte Broker zu zahlen.

(Foto: Reuters)

New York Die Investmentbank Merrill Lynch zahlt neu eingestellten Brokern künftig keine teuren Anwerbeprämien mehr. Die Boni würden von Juni an wegfallen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Dies beziehe sich allerdings nicht auf Angebote, die bereits unterbreitet worden seien. Mit der Änderung der Bezahlung folgt die Tochter der Bank of America der Schweizer UBS. Auch der Rivale Morgan Stanley könnte nachziehen.

Anwerbeprämien gehörten für Brokerfirmen bisher zu den wichtigsten Kostenpunkten. Sie konnten aber kaum zusammengestrichen werden, weil die besten Broker stark umworben sind. Manager haben beklagt, dass die neuen Angestellten mit dem System vor allem an der nächsten Prämie interessiert seien statt sich um ihr Geschäft zu kümmern.

Finance Briefing
  • rtr
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