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Investoren Deutsche Bank und UBS laut Insidern für Aramco-Börsengang angeheuert

Saudi Aramco will an die Börse. Der von Terroranschlägen geplagte Konzern hat dafür wohl die UBS und die Deutsche Bank als Konsortialführer geworben.
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Das Geldhaus soll Konsortialführer für den geplanten Börsengang von Saudi Aramco sein. Quelle: Reuters
Deutsche Bank

Das Geldhaus soll Konsortialführer für den geplanten Börsengang von Saudi Aramco sein.

(Foto: Reuters)

London, Dubai Der saudi-arabische Ölkonzern Aramco hat nach Insider-Angaben UBS und Deutsche Bank als Konsortialführer für den geplanten Börsengang angeheuert. Zwei mit dem Vorgang vertraute Personen sagten Reuters, der Konzern beginne damit, Banken über die Rolle der beiden Konsortialführer zu informieren.

Reuters hatte früher berichtet, Aramco habe sich in den vergangenen Wochen neun Banken ausgesucht, die eine führende Rolle bei der globalen Koordinierung des Börsengangs einnehmen sollen. Eine der Personen sagte, weitere Banken sollten in untergeordneten Funktionen an dem Vorhaben beteiligt werden.

Die Deutsche Bank lehnte eine Stellungnahme ab. UBS antwortete zunächst nicht auf eine Email. Aramco war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Vergangene Woche hatte der Konzern versichert, die Pläne für den Börsengang würden trotz des Angriffs auf Aramco-Anlagen vorangetrieben. Innerhalb der nächsten zwölf Monate solle der Gang auf das Handelsparkett vollzogen werden.

Der Ölkonzern rechnet damit, dass die Ölproduktion bis Ende September wieder auf dem gleichen Niveau wie vor den Drohnenangriffen ist. Der Konzern werde die Welt weiter mit der Energie versorgen, die sie brauche, schrieb Saudi-Aramco-Chef Amin Nasser in einer Nachricht an die Mitarbeiter. Das Unternehmen sei „so stark wie nie“ aus den Angriffen auf zwei Standorte Mitte September hervorgegangen.

Mehr: Knapp eine Woche nach dem Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien kündigt Trump neue Sanktionen an. Die USA wollen Iran den Geldhahn zudrehen.

  • rtr
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