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Investorenkonferenz Deutsche Bank schneidet im zweiten Quartal schlechter ab als ihre Konkurrenten

Das Geldhaus hat laut Finanzchef Von Moltke im zweiten Quartal schwächer abgeschnitten als Wettbewerber. Das würde an der Übergangsphase liegen.
Update: 06.06.2018 - 17:16 Uhr Kommentieren

Deutsche Bank spart – aber warnt vor schwachem zweitem Quartal

BerlinDie Deutsche Bank hat nach den Worten von Finanzchef James von Moltke im zweiten Quartal bislang etwas schwächer abgeschnitten als ihre wichtigsten Konkurrenten. „Wir sehen ein Marktumfeld, das das widerspiegelt, was unsere Wettbewerber bereits erklärt haben und wir erwarten, dass wir uns etwas schlechter geschlagen haben, angesichts der Übergangsphase, die wir gerade durchlaufen“, sagte von Moltke am Mittwoch auf einer Investorenkonferenz in Frankfurt.

Wichtige andere internationale Banken hatten zuletzt schwächere oder maximal ähnliche Geschäfte im Jahresvergleich angedeutet. Vorstandschef Christian Sewing hatte das zweite Quartal zuletzt als „herausfordernd“ für die Deutsche Bank bezeichnet. Doch bekräftigte er auch, das Institut nach drei Verlustjahren in Folge wieder auf Vordermann bringen zu wollen. Ende Juli legt das Institut legt seine Quartalsbilanz vor.

„Wir haben viele Hausaufgaben zu machen“, sagte Sewing bei der Investorenkonferenz des Geldhauses. Die Deutsche Bank werde ihre Kosten senken und „liefern“. Er kündigte außerdem an, das Transaktionsgeschäft für Unternehmenskunden auszubauen. Dies ist ein im Vergleich zum Investmentbanking eher risikoarmes Geschäft.

Sewing, der im April auf den Chefposten befördert worden war, hatte bereits einen verschärften Sparkurs angekündigt. Die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern soll bis Ende 2019 von derzeit rund 97.100 auf deutlich unter 90.000 sinken. Das Aktiengeschäft soll geschrumpft, riskante Geschäfte eingedampft werden.

Im Rahmen ihres großangelegten Stellenabbauprogramms will das Geldhaus bereits bis zum Jahreswechsel mehr als 4000 Jobs abbauen. Seit Beginn des zweiten Quartals seien bereits 1000 Stellen gestrichen worden – der Großteil im Investmentbanking und in Infrastrukturfunktionen, so von Moltke auf der Konferenz. Bis Ende des Jahres werde die Stellenzahl global auf unter 93.000 fallen.

Dafür bekräftigte der Vorstandschef erneut die Finanzstärke der Bank. Außerdem sei die interne Kontrolle verbessert worden. In der vergangenen Woche hatten Berichte, wonach Aufseher in den USA das US-Geschäft der Deutschen Bank zum Problemfall erklärt haben, die Aktie auf Talfahrt geschickt.

Zudem hatte die Ratingagentur Standard & Poor's das langfristige Emittenten-Rating für die Deutsche Bank um eine Stufe heruntergesetzt. Sewing sagte, Standard & Poor's habe vor allem darauf verwiesen, dass die Bank nicht profitabel genug sei.

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  • dpa
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