Irland-Krise Weber warnt vor Blankochecks

In Irland sollen die Gläubiger der Banken jetzt an den Problemen der Banken beteiligt werden. Zumindest, wenn es nach Bundesbankchef Axel Weber geht.
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Bundesbank-Präsident Axel Weber. Quelle: dpa

Bundesbank-Präsident Axel Weber.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesbankchef Axel Weber hat davor gewarnt, die irischen Banken erneut mit Steuergeldern zu retten. Es dürfe keine Blankoschecks für Geldhäuser geben, sagte Weber am Donnerstag beim Deutschen Bankentag in Berlin. In Irland solle stattdessen darüber nachgedacht werden, die Gläubiger an den Problemen der dortigen Banken zu beteiligen.

In Irland sollten im Laufe des Tages die Ergebnisse neuer Stresstests für die Banken veröffentlicht werden. Es wird damit gerechnet, dass die Institute erneut milliardenschwere Kapitalspritzen benötigen. Im vergangenen Jahr hatte der irische Staat bereits mit Milliarden seine Banken stützen und in der Folge unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen müssen.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Irland-Krise: Weber warnt vor Blankochecks"

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  • Weber hat mal wieder recht. Warum nur hat Merkel ihren besten Mann in der Bankenwelt so übereilt kastrieren lassen? Ich bin immer noch der Meinung das Weber die beste Wahl für den Chefsessel in der EZB ist.

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