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Italie Banken investieren lieber in Staatsanleihen

Weniger Kredite an Firmen, dafür mehr Staatsanleihen: Die Krise beeinflusst die Vergabepraxis italienischer Banken deutlich. So sank die Kreditvergabe laut Notenbank im August im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent.
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Das Volumen der Staatsanleihen bleibt bei den Banken fast gleich. Quelle: dpa

Das Volumen der Staatsanleihen bleibt bei den Banken fast gleich.

(Foto: dpa)

Mailand Italienische Banken vergeben wegen der Schuldenkrise weniger Kredite an Unternehmen und investieren ihr Geld lieber in heimische Staatsanleihen. Die Kreditvergabe an Firmen außerhalb der Finanzbranche sank im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent, wie die Notenbank des Landes am Montag mitteilte. Es war der vierte Rückgang in Folge. Dagegen blieb das Volumen der Staatsanleihen bei den Instituten mit 316 Milliarden Euro fast gleich.

Die Banken verfügen zwar mit dem sogenannten Megatender der Europäischen Zentralbank über viel billiges Geld. Zudem haben ihre Kunden mehr Geld auf den Konten. Aber weil die Zahl der faulen Kredite steigt, bekommen Unternehmen nicht mehr Darlehen. Dafür wird ein Teil des EZB-Geldes genutzt, um den Finanzbedarf der italienischen Regierung zu decken.

  • rtr
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