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Italien Italiens Banken machen Weg frei für Rettung des Kriseninstituts Carige

Die italienischen Banken machen den Weg für eine Rettung des Geldinstituts Banca Carige frei. Der Rettungsplan ist 900 Millionen Euro schwer.
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Carige im Januar unter Zwangsverwaltung gestellt. Quelle: dpa
Banca Carige

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Carige im Januar unter Zwangsverwaltung gestellt.

(Foto: dpa)

Mailand Die italienischen Banken machen den Weg für eine Rettung des in Genua ansässigen Kriseninstituts Banca Carige frei. Der von ihnen getragene Einlagensicherungsfonds FITD gab am Dienstag grünes Licht, Carige-Anleihen im seinem Besitz im Volumen von 313 Millionen Euro in Aktien umzuwandeln. Der insgesamt 900 Millionen Euro schwere Rettungsplan sieht laut FITD-Direktor Giuseppe Boccuzzi eine Kapitalerhöhung im Umfang von 700 Millionen Euro vor. Auch eine Wandelanleihe im Volumen von 200 Millionen Euro soll ausgegeben werden.

An der Kapitalspritze sollen sich neben dem Fonds die Cassa Centrale Banca im Volumen von rund 70 Millionen Euro sowie Cariges derzeitige Aktionäre im Umfang von bis zu 150 Millionen Euro beteiligen. Die neue Wandelanleihe soll an die staatlich kontrollierten Institute Mediocredito Centrale and Credito Sportivo verkauft werden.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Carige im Januar unter Zwangsverwaltung gestellt. Jahre des Missmanagements und eine starke Verflechtung mit der Wirtschaft in der Region, die von der Konjunkturflaute in Italien hart getroffen wurde, hatten die Bank in Schieflage gebracht. Mehrere Anläufe, sie zu retten, sind bereits geplatzt. Erst unlängst lehnte der FITD einen Rettungsplan des Finanzinvestors Apollo ab. Zuvor waren Verhandlungen mit dem US-Vermögensverwalter Blackrock über eine Kapitalspritze gescheitert.

Mehr: Für die italienische Krisenbank Banca Carige hat sich noch kein Käufer gefunden. Jetzt sollen Europäische Bankenaufseher über eine Schließung nachdenken.

  • rtr
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