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Italien Keine staatliche Unterstützung für Krisenbanken

Zwei angeschlagene italienische Banken, die Banco Popolare di Vicenza und die Veneto Banco, können vorerst nicht auf staatliche Hilfen hoffen. Stattdessen wird den Geldhäusern geraten, sich privat Kapital zu beschaffen.
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Die beiden angeschlagenen italienischen Banken Banca Popolare di Vicenza und die Veneto Banco müssen sich privat Kapital beschaffen. Staatliche Unterstützung wird es vorerst nicht geben. Quelle: dpa
Angeschlagene Geldhäuser

Die beiden angeschlagenen italienischen Banken Banca Popolare di Vicenza und die Veneto Banco müssen sich privat Kapital beschaffen. Staatliche Unterstützung wird es vorerst nicht geben.

(Foto: dpa)

Mailand Für die beiden italienischen Krisenbanken Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banco ist nach Informationen von Insidern keine schnelle staatliche Unterstützung in Sicht. Es sei möglich, dass sich die Institute zunächst privat Kapital beschaffen müssten, sagten sechs mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch. Erst dann sei eine Zustimmung der Europäischen Union für die Staatshilfen denkbar. Die Geldhäuser führten derzeit Gespräche mit den EU-Behörden über ihre Rettung. Brüssel wolle aber die dafür nötigen Steuergelder begrenzen. Popolare di Vicenza und die EU-Kommission teilten mit, dass die Verhandlungen andauerten.

Den beiden Instituten fehlen laut Europäischer Zentralbank (EZB) zusammen 6,4 Milliarden Euro an Kapital. Sie beantragten bereits Mitte März Staatshilfen. Im Dezember hatte die italienische Regierung einen Bankenhilfsfonds im Gesamtvolumen von 20 Milliarden Euro aufgelegt. Der Topf wurde angezapft, um die in Schieflage befindliche Monte dei Paschi di Siena zu retten.

Finance Briefing
  • rtr
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