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Italienische Problembank Krisenbank Carige kann offenbar auf millionenschwere Hilfe hoffen

Laut einem Medienbericht ist eine Reihe von heimischen Geldhäusern bereit, einen Großteil des rund 900 Millionen Euro schweren Rettungsplans zu finanzieren.
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Das Logo der Carige-Bank in Rom. Die Krisenbank kann offenbar auf milliardenschwere Hilfe hoffen. Quelle: Reuters
Carige-Bank

Das Logo der Carige-Bank in Rom. Die Krisenbank kann offenbar auf milliardenschwere Hilfe hoffen.

(Foto: Reuters)

Mailand Die italienische Krisenbank Carige kann offenbar auf Unterstützung hoffen. Eine Reihe von heimischen Geldhäusern sei bereit, einen Großteil des rund 900 Millionen Euro schweren Rettungsplans zu finanzieren, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters..

Damit dürften sie einen letzten Versuch wagen, eine Liquidierung des in Genua ansässigen Finanzinstituts abzuwenden. Das Kapitalloch bei Carige hatte sich einem Insider zufolge zuletzt vergrößert. An dem Rettungsplan wollten sich der von den italienischen Banken getragene Einlagensicherungsfonds FITD sowie weitere Institute beteiligen. Ein Insider sagte, dass auch zwei private Investoren über ein Engagement nachdächten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Carige Anfang des Jahres unter Zwangsverwaltung gestellt. In den vergangenen Monaten wurde um eine Rettung des Instituts gerungen, doch mehrere Anläufe waren gescheitert. Erst am Montag hatte der FITD einen Rettungsplan des Finanzinvestors Apollo abgelehnt. Anfang Mai waren Verhandlungen mit dem US-Vermögensverwalter Blackrock über eine Kapitalspritze gescheitert. Der Einlagensicherungsfonds hatte Carige im November mit 320 Millionen Euro gestützt, indem er einen Hybridbond kaufte.

Finance Briefing
  • rtr
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