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Italiens Notenbankchef „Banken schwächer als es scheint“

Die Finanzkrise ist längst noch nicht vorbei, glaubt man Italiens Notenbankchef Mario Draghi. Er betont, dass die europäischen Banken schwächer seien, als es die Bilanzen erwarten lassen. Das Problem der Refinanzierung sollten die Regierungen lösen.
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HB FRANKFURT. Viele Banken in der Euro-Zone haben nach Ansicht von Italiens Notenbankchef Mario Draghi die Finanzkrise noch nicht verdaut. Zahlreiche Institute seien nach wie vor schwächer, als ein Blick in die Bilanzen es erscheinen lasse, sagte das Mitglied des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) am Freitag in Rom.

Das Problem der von der Refinanzierung durch die Notenbank abhängigen Geldhäuser könne jedoch nicht von der EZB gelöst werden. Dies sei Sache der jeweiligen nationalen Regierungen, sagte der Chef des Finanzstabilitätsrats, den die G20-Regierungen damit beauftragt haben, Vorschläge für umfassende Reformen des Finanzsystems zu erarbeiten.

In Bezug auf die europäische Geldpolitik sagte Draghi, er sehe keinen Grund das auf den Erhalt eines stabilen Preisniveaus ausgerichtete Mandat der EZB zu ändern. Die Notenbank müsse beim Ausstieg aus ihrer extrem expansiven Geldpolitik seiner Auffassung nach darauf achten, dass nicht die Grundlage für neue Krisen dadurch gelegt wird, dass zuviel Liquidität im Bankensystem bleibt.

Die EZB entscheidet das nächste Mal kommende Woche über ihren Kurs. Sie stellt den Banken in der Euro-Zone noch bis Anfang 2011 jederzeit so viel Geld zur Verfügung, wie sie bei ihr abrufen. Innerhalb des EZB-Rats wird schon länger diskutiert, wann und wie diese Rundum-Versorgung beendet werden sollte.

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