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Japanische Großbank Junko Nakagawa wird erste Frau an der Spitze von Nomura Asset Management

Die Nomura Bank befördert ihre Finanzchefin zur Leiterin der Vermögensverwaltung. Nakagawa hat eine außergewöhnliche Vita – und ist krisenerprobt.
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Bei Nomura lernte die Chefin der Vermögensverwaltung, mit Krisen und Rückschlägen umzugehen. Quelle: Imago
Junko Nakagawa

Bei Nomura lernte die Chefin der Vermögensverwaltung, mit Krisen und Rückschlägen umzugehen.

(Foto: Imago)

TokioSie gilt als Ausnahmeerscheinung in Japans Finanzindustrie. Junko Nakagawa schrieb bereits 2011 Geschichte, als sie Finanzchefin der japanischen Investmentbank Nomura wurde. Damals hatte kein anderes Geldinstitut eine Frau im Vorstand. Jetzt übernimmt Nakagawa die Leitung von Nomura Asset Management, der Vermögensverwaltung der Finanzgruppe.

Natürlich als erste Frau. Das teilte der Konzern mit. Ihr Sprung ins Topmanagement ist allerdings auch aus einem anderen Grund eher ungewöhnlich. Die 53-Jährige hat nicht an einer Tokioter Top-Universität studiert – die Absolventen dominieren im Grunde die Japan AG. Nakagawa wechselte Ende der 1980er-Jahre von der Universität der Stadt Kobe zu einer lokalen Niederlassung Nomuras und machte von dort aus Karriere. 2001 war sie bereits Teil des Teams, das Nomuras Börsengang an der Wall Street vorbereitete.

Danach überlebte sie sogar einen absoluten Karrierekiller in Japan: 2004 verließ sie Nomura, um ihren Mann auf eine Auslandsentsendung nach Hongkong zu begleiten. Sie hatte daher nicht erwartet, noch einmal zu Nomura zurückzukehren, verriet sie 2011 dem „Wall Street Journal“.

Bei Nomura lernte sie dann, mit Krisen und Rückschlägen umzugehen. Ihr damaliger Chef musste 2012 nach einem Insiderskandal zurücktreten – und Nakagawa war ab 2013 als Chefin der internen Buchprüfung darum bemüht, die Krise zu bewältigen.

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