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Jeanette Wong Die UBS bekommt Verstärkung von einer erfahrenen Managerin

Jeanette Wong und Bill Dudley ziehen in den Verwaltungsrat der Schweizer Bank ein. Auf die beiden warten turbulente Zeiten.
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Gilt als Expertin für den asiatischen Markt. Quelle:  DBS
Jeanette Wong

Gilt als Expertin für den asiatischen Markt.

(Foto:  DBS)

Zürich Zuletzt wirkte die UBS getrieben von den Ereignissen: Dass ein Pariser Gericht die Schweizer Bank wegen Steuerhinterziehung zu einer 4,5-Milliarden-Dollar-Strafe verurteilt hat, war ein Schock für die Banker aus der Züricher Bahnhofstraße.
Jetzt kann die UBS mit zwei prominenten Zugängen im Verwaltungsrat einen Lichtblick vermelden. Die Finanzmanagerin Jeanette Wong und der Ex-Notenbanker William „Bill“ Dudley sollen auf der Hauptversammlung im Mai gewählt werden. Sie folgen auf Ann Godbehere und Michel Demaré, die das Gremium nach zehn Jahren turnusmäßig verlassen.

Jeanette Wong gilt als erfahrene Finanzmanagerin auf dem für die UBS wichtigen asiatischen Markt. Bei der amerikanischen Großbank JP Morgan baute sie das Asiengeschäft mit auf. Später wechselte sie zur DBS Group, der größten Bank in Südostasien. Als Mitglied der Konzernleitung verantwortet sie dort noch bis März das Geschäft mit institutionellen Kunden. Die UBS lobt die 58-Jährige als „eine der einflussreichsten Stimmen auf dem Singapurer Finanzplatz“.

Auch Bill Dudley eilt ein Ruf voraus: Der promovierte Ökonom war 2007 von der Investmentbank Goldman Sachs zur New Yorker Notenbank Fed gewechselt und wurde zwei Jahre später zu deren Präsident gekürt. Als Vizechef des einflussreichen Offenmarktausschusses trug er die Geldpolitik der langjährigen Fed-Chefin Janet Yellen mit. Der 66-Jährige gilt als humorvoller Praktiker, der kein Geheimnis macht aus seiner Kritik an der Finanzbranche. Sich selbst sah Dudley aber nicht als Bankenpolizist, sondern eher als Feuerwehrmann, wie er einst in einer Anhörung vor dem Senat erklärte: „Unser Job ist es, für die Sicherheit und Stabilität der Institutionen zu sorgen, die wir überwachen.“

Angesichts der drohenden Milliardenbuße in Frankreich kann die UBS einen Feuerwehrmann wohl gut gebrauchen – die beiden Neuzugänge hat der vom Deutschen Axel Weber geführte Verwaltungsrat aber schon länger eingefädelt.

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