Katastrophen Partner Re leidet unter US-Tornados

Mit 50 bis 70 Millionen Dollar belasten die Wirbelstürme von April den Rückversicherer. Bereits im ersten Quartal hatte der Spezialist für Katastrophenrisiken mehr als eine Milliarde Dollar verloren.
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FrankfurtDie US-Wirbelstürme Ende April belasten Partner Re mit 50 bis 70 Millionen Dollar. Der Rückversicherer mit Sitz in Bermuda teilte weiter mit, dass dies eine erste Schätzung sei. Die Kosten würden in der Bilanz des zweiten Quartals verbucht.

Die Stürme im April zählten zu den schwersten in der US-Geschichte. Die Tornados verursachten schwere Verwüstungen im mittleren Westen der USA, viele Menschen starben. Besonders stark betroffen war der US-Bundesstaat Alabama.

Partner Re musste bereits im ersten Quartal hohe Lasten im Katastrophengeschäft verarbeiten. Die Ratingagentur Moody's bewertet den Rückversicherer daher kritischer. Verglichen mit den meisten anderen großen Rückversicherern müsse Partner Re hohe Lasten verarbeiten. Zudem bedeute der hohe Verlust im ersten Quartal, dass das Kapitalpolster mit Blick auf die anstehende Hurrikan-Saison über dem Atlantik nicht mehr so komfortabel sei.

Partner Re gehört weltweit zu den zehn großen Spezialisten für Katastrophenrisiken. Im ersten Quartal hatte die Gesellschaft vor Steuern 1,07 Milliarden Dollar verloren. Hauptgrund waren hohe Lasten durch die Erdbeben und Überflutungen in Australien, Neuseeland und Japan.

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