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Keine betriebsbedingten Kündigungen in Deutschland Deutsche Bank streicht 1 920 Stellen

Die Deutsche Bank will in den nächsten zwei Jahren etwa sieben Prozent ihrer mehr als 27 000 Stellen im Inland streichen. „In Deutschland werden 1920 Stellen wegfallen“, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank.

HB FRANKFURT. Der Vorstand habe den Gesamtbetriebsrat darüber informiert. Nach derzeitiger Planung würde sich die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland in den nächsten zwei Jahren demnach auf 25 410 von 27 330 reduzieren, hieß es in einer Mitteilung der Bank. Wie bereits bekannt, wird das Personal in den Abwicklungsbereichen - dem so genannten Back-Office - eingespart, während es im Filialgeschäft mit Kundenkontakt keine Einschnitte geben soll. Geplant sei, den Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen und innerhalb der nächsten 24 Monate über die Bühne zu bringen. Deutschland-Chef Jürgen Fitschen hat damit als erster im erweiterten Vorstand das Einsparpotenzial für seinen Geschäftsbereich quantifiziert. Zum Ende September beschäftigte die Deutsche Bank im Konzern 65 374 Menschen, davon 27 330 in Deutschland. Zum Amtsantritt von Vorstandssprecher Josef Ackermann im Mai 2002 hatte das Institut noch rund 85 000 Vollzeitkräfte.

Die Deutsche Bank hatte jüngst ihr Investmentbanking verschlankt und wird auch in diesem Bereich erstmals im großen Umfang Stellen streichen. Bisher wird davon ausgegangen, dass auch in der von Anshu Jain und Michael Cohrs geführten Corporate and Investment Bank etwa 2000 Banker gehen müssen, der Großteil davon in den Abwicklungsbereichen.

Wie viele Stellen letztendlich außerhalb Deutschlands wegfallen, will die Deutsche Bank erst in einigen Wochen, spätestens aber Anfang Februar, bekannt geben. In Bankenkreisen hieß es, auch in der von Kevin Parker geleiteten Vermögensverwaltung gebe es Spielraum für eine vereinfachte Produktstruktur und weniger Doppelarbeit, so dass hier ebenfalls mehr als 1000 Stellen zur Disposition stehen könnten.

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