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Kontogebühren „Finanztest“ überprüft 290 Kontomodelle – 22 sind noch gratis

Noch gibt es Konten ohne monatlichen Grundpreis und Kontoführungsgebühr. Oft ist die kostenlose Nutzung aber an Voraussetzungen gebunden.
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Banken im Test: 22 Kontomodelle laut
Girokonto

Vor der Finanzkrise im Jahr 2008 habe es noch deutlich mehr kostenlose Girokonten gegeben, berichtete Stephanie Pallasch von Stiftung Warentest.

(Foto: dpa)

Berlin Sie sind selten geworden, aber es gibt sie noch. Die Rede ist von Gratiskonten. „Finanztest“ hat 290 Kontomodelle von 122 Banken unter die Lupe genommen und dabei 22 Gratiskonten herausdestilliert.

Voraussetzung für die kostenlose Nutzung ist, dass die Kunden die Konten online führen und sie als Gehalts- oder Rentenkonto nutzen. Ein Konto gilt dann als Gratiskonto, wenn kein monatlicher Grundpreis oder keine Kontoführungsgebühr fällig wird, Onlinebuchungen nicht separat bepreist werden und die Girocard kostenlos ist.

Alle Kreditinstitute leiden unter den Dauerniedrigzinsen. Seit Jahren erodieren die Zinserträge – ein Ende ist nicht in Sicht. Fast alle Banken sind dazu übergegangen, die Provisionseinnahmen zu steigern, sprich, die Kosten rund um das Konto zu erhöhen.

Nach Berechnungen des Vergleichsportals Biallo.de haben in der ersten Hälfte des Jahres 215 Banken und Sparkassen die Preise ihrer Girokonten erhöht. Darunter waren fast jede vierte Sparkasse und rund 15 Prozent der Volks- und Raiffeisenbanken.

Dennoch ist „Finanztest“ fündig geworden. Zu den überregionalen Anbietern von Gratiskonten zählen die Verbraucherschützer die 1822direkt, Bank im Bistum Essen, Comdirect Bank, Consorsbank, Degussa Bank, DKB, Edekabank, ING, N26, Norisbank, Sparda-Bank Hessen und die VR Bank Niederbayern-Oberpfalz. Die regional ausgerichteten Banken mit Gratiskonten sind ausschließlich PSD-Banken und zwar in Hessen-Thüringen, Karlsruhe-Neustadt, Kiel, München, Nürnberg, Rhein-Ruhr und München.

Weitere 69 Girokonten hält „Finanztest“ mit Preisen von maximal 60 Euro im Jahr noch für „recht günstig“. Die konkreten Ergebnisse werden am Mittwoch im „Finanztest“ publiziert.

Leicht machen es einem die Banken nicht beim Konditionenvergleich – selbst innerhalb einer Familie. Während bei den Sparda-Banken Hessen und München die Girocard kostenlos ist, verlangen die Sparda-Banken West und Ostbayern jeweils zwölf Euro im Jahr.

Schnell läppern können sich auch die Kosten für das Geldabheben am Automaten. Werden Automaten eines Bankenverbands genutzt, bei dem die Bank nicht Mitglied ist, werden bis zu sechs Euro pro Abhebung fällig. Nutzt der Kunde zum Geldabheben die Girocard statt der Kreditkarte, verlangt die BayernLB-Tochter DKB zehn Euro pro Abhebung. Gebührenfrei ist das Geldabheben bei der DKB, Consors, Netbank, Triodos und N26 nur per Kreditkarte.

Nicht jeder Kunde wird wissen, was seine Bank für einzelne Dienstleistungen verlangt. Sollte das Konto aber pauschal im Jahr mehr als 60 Euro kosten, empfiehlt „Finanztest“ einen Wechsel. Wie das reibungslos über die Bühne geht, kann der Kunde unter www.test.de/kontowechselservice nachvollziehen.

Mehr: Deutsche Geldhäuser kämpfen immer öfter mit Ausfällen im Onlinebanking. Das hat für einen ungewöhnlichen Auftritt von DKB-Chef Stefan Unterlandstättner gesorgt.

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