Kostensenkung Goldman Sachs spart sich teure Banker

31 Partner weniger: Die US-Investmentbank Goldman Sachs spart am Personal. Insgesamt hat Goldman heute 3100 Mitarbeiter weniger als noch 2010. Das Programm zur Kostensenkung steht laut der Bank vor dem Abschluss.
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Der Titel „Partner“ ist mit einem lukrativen Salär verbunden. Quelle: dpa

Der Titel „Partner“ ist mit einem lukrativen Salär verbunden.

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FrankfurtBei der US-Investmentbank Goldman Sachs sinkt im Zuge der Sparmaßnahmen auch die Zahl der hochrangigen Führungskräfte. 407 Partner arbeiten für die Bank, 31 weniger als im Februar, wie aus einer offiziellen Mitteilung an die US-Finanzaufsicht SEC vom Montag hervorgeht.

Der begehrte Titel „Partner“ ist nicht nur prestigeträchtig, sondern auch mit einem lukrativen Salär verbunden. In Deutschland tragen ihn acht Manager, darunter der Deutschland-Chef Alexander Dibelius, sein Stellvertreter Philip Holzer sowie die Investmentbanker Dorothee Blessing, Wolfgang Fink und Christoph Stanger.

Insgesamt hat Goldman Sachs heute 3100 Mitarbeiter weniger als noch 2010, ein Rückgang um neun Prozent. Seither haben auch Dutzende Partner die Bank verlassen, und in diesem Jahr wurden weniger neue Partner ernannt als in vergangenen Jahren.

Nach Angaben von Goldman-Sachs-Finanzchef David Viniar gehen alle zwei Jahre im Schnitt 15 bis 20 Prozent der Partner. Der Titel wird nur alle zwei Jahre vergeben. Goldman Sachs steht eigenen Angaben zufolge kurz vor dem Abschluss eines 1,9 Milliarden Dollar schweren Kostensenkungsprogramms.

 
  • rtr
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