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Kraftfahrtversicherung Rollerfahrer brauchen künftig grünes Versicherungskennzeichen

Ab dem 1. März müssen Fahrer von kleinen Motorrollern und E-Bikes ein grünes Versicherungskennzeichen haben. Wer den Wechsel versäumt, macht sich strafbar.
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Neues Nummernschild für Mofas und Mopeds: Ein Tarifvergleich bei den Versicherungen lohnt sich. Quelle: imago/Ralph Peters
Motorroller

Neues Nummernschild für Mofas und Mopeds: Ein Tarifvergleich bei den Versicherungen lohnt sich.

(Foto: imago/Ralph Peters)

FrankfurtMofa- und Mopedfahrer müssen wieder den Schraubenzieher in die Hand nehmen: Das blaue Kennzeichen verliert zum 1. März seine Gültigkeit. Mofa-, Moped- und Mokickfahrer müssen ab diesem Zeitpunkt ein Versicherungskennzeichen mit grüner Schrift an ihr Gefährt montieren. Wer das versäumt, dem droht Ärger mit der Versicherung.

„Wer den Wechsel nicht rechtzeitig durchführt, verliert nicht nur den wichtigen Versicherungsschutz, sondern macht sich darüber hinaus strafbar“, warnt Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV).

Es lohnt sich also, das Schild rechtzeitig zu wechseln. Denn bei einem selbst verschuldeten Unfall mit einem unversicherten Kleinkraftrad muss der Fahrer alle entstehenden Kosten selbst bezahlen.

Im Unterschied zu Motorrädern und Autos brauchen Fahrer diese Fahrzeuge zwar nicht beim Straßenverkehrsamt zulassen. Eine Fahrzeugsteuer wird ebenfalls nicht erhoben. Es besteht allerdings die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Pflicht, eine Haftpflichtversicherung für das Gefährt abzuschließen.

Tarifvergleich lohnt sich

Neben Mofas und Mopeds müssen dabei auch Motorroller, Segways, Quads, Minicars, S-Pedelecs und E-Bikes nun ihr Versicherungskennzeichen wechseln, betonen die Experten der Assekuranz Arag. Die Farben der Versicherungskennzeichen wechseln im Jahresrhythmus zwischen Schwarz, Blau und Grün. Um Manipulationen zu vermeiden, ist auf den Schildern das Gültigkeitsjahr aufgedruckt. Erhältlich sind sie direkt bei den Kraftfahrtversicherern.

Doch die Preise gehen weit auseinander, weshalb sich auch dieses Jahr wieder ein Tarifvergleich lohne, wie der BdV betont.

Eine günstige Haftpflichtversicherung (Deckungssumme 100 Millionen Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden) gibt es Boss zufolge für Fahrer, die bereits 23 Jahre und älter sind, schon ab 36,50 Euro pro Jahr. Jüngere gelten dagegen als größeres Risiko, weshalb sie eine höhere Prämie zahlen müssen. Diese liegt bei günstigen Versicherungsunternehmen bei rund 50 Euro.

Teilkasko für teure Roller

Für Fahrer eines teuren Rollers oder Quads kann es sich lohnen, eine Teilkaskoversicherung abzuschließen, die gegen Schäden wie etwa Diebstahl, Brand, Hagel, Kurzschluss in der Verkabelung oder Schäden durch Unfälle mit Wildtieren schützt. Diese Policen erstatten dann die Kosten für schadensbedingte Reparaturen oder ersetzen bei einem Totalschaden den Wiederbeschaffungswert.

Auch hier ist es sinnvoll, genau hinzuschauen. So ist es wichtig, bei der Teilkaskoversicherung darauf zu achten, dass der Versicherer auf den Einwand der grob fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalls verzichtet. „Dann nimmt der Versicherer grundsätzlich im Schadensfall keinen Abzug der Leistung vor“, erläutert Boss. Wer jedoch betrunken oder unter anderen Drogen fährt, darf auch dann nicht auf Nachsicht hoffen.

Mehr: Warum nach Ansicht des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer Elektro-Tretroller eine Alternative zum Auto sind, lesen Sie hier.

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