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Krankenkassen Barmer GEK beklagt hohe Zahl von Kliniken

Die Barmer GEK fordert eine engere Zusammenarbeit von Krankenhäusern und Arztpraxen. So sollte es in Krankenhäusern mehr ambulante Angebote geben, erklärte Kassenchef Christoph Straub.
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Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK. Quelle: dpa

Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK.

(Foto: dpa)

BerlinArztpraxen und Kliniken sollen nach dem Willen der größten deutschen Krankenkasse Barmer GEK enger zusammenarbeiten. So sollte es in Krankenhäusern mehr ambulante Angebote geben, erklärte Kassenchef Christoph Straub am Montag. Viel häufiger als bisher müsse Personal und Technik der Kliniken etwa für ambulante Behandlungen genutzt werden. Dabei müssten niedergelassene Ärzte und angestellte Klinikmediziner sowohl ambulante als auch stationäre Leistungen erbringen können, sagte Straub. Darüber soll nach seinem Willen nach medizinischen, aber auch wirtschaftlichen Kriterien entschieden werden.

In der Zeitung „Die Welt“ beklagte der Funktionär zudem Überkapazitäten. „Es gibt heute zu viele Krankenhäuser und vor allem zu viele Krankenhausbetten.“ Deutschland leiste sich Strukturen, die größer und teurer als in anderen Ländern seien. Es gehe aber nicht um eine Schließung von Kliniken, erklärte Straub in einer Mitteilung.

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