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Kreditvergabe Kreditfluss in Eurozone stockt weiter

Kredite werden in der Euro-Zone derzeit rar: Europäische Finanzinstitute vergaben im Februar weniger Darlehen als im Vormonat. Experten hatten allerdings mit weitaus weniger Krediten gerechnet.
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Der Neubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt: Der Kreditfluss ist unterbrochen. Quelle: dpa
Bankenstadt Frankfurt

Der Neubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt: Der Kreditfluss ist unterbrochen.

(Foto: dpa)

Berlin/Frankfurt Der Kreditfluss in der Euro-Zone stockt weiter. Die Geldhäuser vergaben im Januar insgesamt 0,1 Prozent weniger Darlehen als im Vorjahresmonat wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten allerdings einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet.

Die Währungshüter hatten im Herbst ihr Wertpapier-Kaufprogramm gestartet, mit dem die Kreditvergabe angekurbelt werden soll. Ab März soll mit dem massiven Ankauf von Staatsanleihen begonnen werden und so letztlich mehr als eine Billion Euro ins Finanzsystem gepumpt werden.

Das Wachstum der für das Euro-Währungsgebiet wichtigen Geldmenge M3 lag im Januar bei 4,1 Prozent. Experten hatten mit einem Plus von 3,7 Prozent gerechnet. Im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt (November bis Januar) nahm M3 um 3,6 Prozent zu.

Die Geldmenge M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Eine stark wachsende Geldmenge gilt als Anzeichen für eine potenzielle Inflationsgefahr. Derzeit fallen die Verbraucherpreise in der Euro-Zone jedoch.

  • rtr
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