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Kriminalitätsprävention Die Deutsche Bank hat einen neuen Anti-Geldwäschechef

Laxe interne Kontrollen haben der Deutschen Bank immer wieder saftige Geldstrafen eingehandelt. Jetzt ernennt sie einen neuen Kriminalitätsbekämpfer.
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Seit einigen Jahren kämpft die Bank damit, ihre Kontrollsysteme zu modernisieren. Quelle: dpa
Deutsche Bank

Seit einigen Jahren kämpft die Bank damit, ihre Kontrollsysteme zu modernisieren.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Deutsche Bank hat wieder einen obersten Geldwäsche- und Finanzverbrechensbekämpfer: Stephan Wilken, zuletzt in leitender Position im Risikomanagement aktiv, wird die Position ab Oktober von Philippe Vollot übernehmen. Seine Berufung zum Konzerngeldwäschebeauftragten steht unter dem Vorbehalt, dass die Bankenaufsicht der Personalie zustimmt. Wilkens Vorgänger Vollot soll spätestens im Dezember in den Vorstand der von einem Geldwäsche-Skandal erschütterten Danske Bank einziehen.

Die Leitung der Kriminalitätsprävention spielt bei der Deutschen Bank eine wichtige Rolle. Die Bank ist von Aufsichtsbehörden in der Vergangenheit häufig wegen ihrer laxen Kontrollen gerügt worden. Solche Versäumnisse haben der Bank immer wieder saftige Geldstrafen eingehandelt, etwa wegen umstrittener Aktiengeschäfte in Russland.

Seit einigen Jahren kämpft die Bank damit, ihre Kontrollsysteme zu modernisieren und hat ihre Geldwäsche-Abteilung kräftig ausgebaut. Bis zum Jahresende soll die Abteilung, die Ende 2017 auf 1300 Stellen kam, um weitere 200 Mitarbeiter wachsen.

Es wird nun Wilkens Aufgabe sein, die Abteilung schlagkräftiger und effizienter aufzustellen, noch immer müssen viele Arbeiten per Hand erledigt werden. Wilken hat in den vergangenen knapp 24 Jahren vor allem im Risikomanagement der Bank Karriere gemacht – in Deutschland, Großbritannien und Indien.

Als Risikochef der Privatkundensparte war er außerdem für die Integration des Risikobereichs der Postbank verantwortlich. Wilken werde seinen Sitz in Frankfurt haben und Mitglied ihres Senior-Management-Teams sein, teilte die Regulierungsvorständin Sylvie Matherat am Donnerstag in einem Brief an die Mitarbeiter mit.

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