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Krisenbank Heta Verkauf der Osteuropa-Töchter fast abgeschlossen

Im Gegenzug für Milliarden-Staatshilfen soll Österreich die ehemaligen Osteuropa-Töchter der Hypo Alpe Adria bis Ende des Jahres verkaufen. Der bis zu 200 Millionen Euro schwere Deal steht nun kurz vor dem Abschluss.
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Nach dem Verkauf der Banktöchter in Österreich und Osteuropa soll der Rest der Hypo mit Hilfe der staatlichen Bad Bank Heta abgewickelt werden. Quelle: Reuters
Die Zentrale der Hypo Alpe Adria in Klagenfurt

Nach dem Verkauf der Banktöchter in Österreich und Osteuropa soll der Rest der Hypo mit Hilfe der staatlichen Bad Bank Heta abgewickelt werden.

(Foto: Reuters)

Wien Der Verkauf der Osteuropatöchter der österreichischen Krisenbank Heta ist nahezu unter Dach und Fach. Für einen Abschluss des bis zu 200 Millionen Euro schweren Deals fehle nur noch grünes Licht der EZB und der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA, teilten Heta und das Finanzministerium am Mittwoch mit.

Die EU-Kommission und andere Aufsichtsbehörden hätten bereits zugestimmt. Käufer sind der US-Finanzinvestor Advent und die Entwicklungsbank EBRD. Sie hatten bei den Aufsehern eine erweiterte Bankenlizenz in Österreich beantragt, um auch hier Einlagen annehmen zu können. Advent sei zuversichtlich, „dass der geplante Verkauf sehr kurzfristig zu einem Abschluss kommen wird“, sagte ein Advent-Sprecher.

Die EU-Kommission hatte Österreich den Verkauf der ehemaligen Hypo-Töchter in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien Herzegowina und Montenegro im Gegenzug für milliardenschwere Staatshilfen bis Ende 2015 vorgeschrieben. Zuletzt hatte die Alpenrepublik einen Abschluss des Deals bis zur Jahresmitte angepeilt. Nach dem Verkauf der Banktöchter in Österreich und Osteuropa soll der Rest der Hypo mit Hilfe der staatlichen „Bad Bank“ Heta abgewickelt werden.

Finance Briefing
  • rtr
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