Krisenbank Hypo bekommt kein EZB-Geld mehr

Die Kapitallücke war der Europäischen Zentralbank dann doch zu groß: Die Hypo Alpe Adria kann sich bei der EZB kein Geld mehr leihen. Die österreichische Krisenbank erwartet davon aber keine negativen Auswirkungen.
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Hypo-Alpe-Adria-Zentrale in Klagenfurt: Von der EZB gibt es kein frisches Geld mehr. Quelle: Reuters

Hypo-Alpe-Adria-Zentrale in Klagenfurt: Von der EZB gibt es kein frisches Geld mehr.

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FrankfurtDie österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria kann sich nicht mehr bei der Europäischen Zentralbank (EZB) mit frischem Geld versorgen. Die Bank sei von der EZB bis auf weiteres von der Teilnahme an geldpolitischen Refinanzierungsgeschäften und der Spitzenrefinanzierungsfazilität ausgeschlossen worden, teilte das verstaatlichte Geldhaus am Freitag mit. Diesen Beschluss habe der EZB-Rat am Donnerstag aufgrund der Kapitallücke der Bank gefällt.

Die ehemalige BayernLB-Tochter hatte vor rund zwei Wochen mitgeteilt, dass sie bis zum Herbst 1,43 Milliarden Euro an Staatshilfen benötige. Eine erste Geldspritze über 750 Millionen Euro soll die für kommenden Mittwoch geplante außerordentliche Hauptversammlung der Bank absegnen, damit die Hypo Alpe Adria die gesetzlichen Kapitalanforderungen wieder erfüllen kann.

Die Bank erklärte, durch die Entscheidung der EZB seien keine negativen Auswirkungen auf ihre Liquiditätssituation zu erwarten, da aktuell keine derartigen Refinanzierungsfazilitäten bei der EZB genutzt würden.

  • rtr
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