Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Krisenbank Italiens Finanzministerium schaltet sich bei Carige ein

Offenbar gibt es Gespräche zwischen der Krisenbank und dem italienischen Staat. Carige sitzt auf Milliarden-Darlehen, die wohl nicht zurückgezahlt werden.
Kommentieren
Die Krisenbank führt offenbar seit Weihnachten Gespräche mit dem italienischen Staat. Quelle: AFP
Banca Carige

Die Krisenbank führt offenbar seit Weihnachten Gespräche mit dem italienischen Staat.

(Foto: AFP)

MailandIm Ringen um die Zukunft des italienischen Kriseninstituts Banca Carige hat sich einem Medienbericht zufolge der Staat eingeschaltet. Es gebe Gespräche zwischen dem Finanzministerium und dem Geldhaus über den Erwerb eines guten Teils von faulen Krediten im Volumen von 3,7 Milliarden Euro, berichtete die Zeitung „Il Messaggero“ am Freitag. Die Bilanz des schwächelnden Geldhauses solle auf diesem Weg aufgebessert werden, um es so für mögliche Fusionspartner attraktiver zu machen.

Seit Weihnachten spreche die „Bad Bank“ des Finanzministeriums zur Abwicklung notleidender Kredite mit dem in Genua ansässigen Geldhaus, berichtete die Zeitung. Carige sitze auf Darlehen im Volumen von rund zwei Milliarden Euro, die wahrscheinlich nicht mehr zurückgezahlt würden sowie auf ausfallgefährdeten im Umfang von 1,7 Milliarden Euro. Die „Bad Bank“ war bereits bei der Rettung der Banca Monte dei Paschi di Siena und zweier Institute aus dem Veneto zum Einsatz gekommen.

Die Zeitung zitierte in dem Bericht einen Brief der Europäischen Zentralbank (EZB) an Carige, wonach das Geldhaus eine Reihe von anhaltend kritischen Problemen beim Kapital, bei der Liquidität und der Unternehmensführung aufweise. Nach mehreren gescheiterten Versuchen, Carige zu stabilisieren, hat die EZB-Bankenaufsicht inzwischen drei Interimsverwalter und einen Überwachungsausschuss für das Institut eingesetzt. Durch die Zwangsverwaltung soll die Bank wieder in ruhigeres Fahrwasser gebracht werden.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Krisenbank - Italiens Finanzministerium schaltet sich bei Carige ein

0 Kommentare zu "Krisenbank: Italiens Finanzministerium schaltet sich bei Carige ein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.