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Landesbank Ex-Finanzchef der Munich Re wird Aufsichtsrat der BayernLB

Jörg Schneider wechselt in den Aufsichtsrat der BayernLB und nimmt den Sitz von Stephan Winkelmeier ein. Der wechselt in den Vorstandsvorsitz der Landesbank.
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Der 60-Jährige schied Ende vergangenen Jahres mit dem Erreichen der Altersgrenze bei der Munich Re aus. Quelle: Thomas Einberger für Handelsblatt
Jörg Schneider

Der 60-Jährige schied Ende vergangenen Jahres mit dem Erreichen der Altersgrenze bei der Munich Re aus.

(Foto: Thomas Einberger für Handelsblatt)

MünchenMehr als 70 Mal hat er bei der Munich Re den Quartalsbericht erstellt. Damit war Jörg Schneider der dienstälteste Finanzvorstand aller 30 Dax-Konzerne. Zum Jahresende schied der 60-Jährige mit Erreichen der Altersgrenze, die beim weltgrößten Rückversicherer ab diesem Alter gilt, aus dem Amt aus.

Zum 1. Juni hat der gebürtige Duisburger eine neue Aufgabe. Schneider zieht dann in den Aufsichtsrat der BayernLB ein. Das erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Er übernimmt in dem elfköpfigen Gremium den Sitz von Stephan Winkelmeier. Der hatte vor wenigen Tagen sein Amt niedergelegt, da er zum 1. Juli in den Vorstandsvorsitz bei der BayernLB vorrückt.

Im Moment ist Winkelmeier noch Vorstandschef der FMS Wertmanagement, die als Abwicklungsanstalt die Altbestände der vom Staat geretteten Hypo Real Estate abbaut. Für eine Übergangszeit wird die Landesbank von Edgar Zoller geleitet, nachdem der bisherige Vorstandschef Johannes-Jörg Riegler die Bank Ende Februar verlassen hat.

Sowohl Winkelmeier als auch Schneider treten in einer spannenden Zeit ihren Dienst bei der BayernLB an: Die Landesbank steht vor einer größeren Neuordnung, zu der es bereits in diesem Jahr erste Ergebnisse geben soll.

„Wir arbeiten aus einer Position der Stärke heraus an einer künftigen strategischen Positionierung der Bank“, sagte Edgar Zoller bei der Präsentation der Zahlen Mitte April. Im vergangenen Jahr erzielte die BayernLB ein Vorsteuerergebnis von 869 Millionen Euro und damit weit mehr als die anderen deutschen Landesbanken.

Einer der wesentlichen Gründe dabei ist der Erfolg der Direktbank DKB. Die hat im vergangenen Jahr erstmals die Gewinnmarke von 300 Millionen Euro übersprungen. Dabei stieg die Kundenzahl von 3,7 auf über vier Millionen. Damit ist die DKB die Nummer zwei unter den Direktbanken in Deutschland hinter der ING. Auch im ersten Quartal dieses Jahres war die DKB der mit Abstand größte Gewinnbringer unter den insgesamt vier Geschäftsbereichen der BayernLB.

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