Landesbank HSH Nordbank macht wieder Gewinn

2008 und 2009 hat die HSH Nordbank rote Zahlen geschrieben. Im vergangenen Jahr ist die Landesbank nun in die Gewinnzone zurückgekehrt. Ein Lichtblick für die HSH, die unter den Gebühren für die Staatshilfe leidet.
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Düsseldorf

Die krisengeschüttelte HSH Nordbank ist nach zwei verlustreichen Jahren 2010 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter dem Strich stand ein Plus von 48 Millionen Euro nach einem Minus von 743 Millionen Euro im Jahr zuvor, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Wie bereits im vergangenen Jahr lasteten dabei die hohen Gebühren für die Staatsgarantie auf der Bilanz, sie betrugen in 2010 insgesamt 519 Millionen Euro.

Die Inhaber von Genussscheinen und stillen Einlagen haben davon aber erstmal nichts, weil im HGB-Abschluss immer noch ein Minus steht. Sie müssen die Verluste weiterhin mittragen und voraussichtlich eine Herabsetzung ihres Genussscheinkapitals und des Werts ihrer stillen Einlagen um rund vier Prozent auf rund 79 Prozent hinnehmen.

Für die Bank sind die schwarzen Zahlen ein Lichtblick nach zwei krisengeschüttelten Jahren. Zuerst machte dem Institut die Finanzkrise massiv zu schaffen. Danach kostete die Spionageaffäre um einen ehemaligen Vorstand HSH-Chef Dirk Jens Nonnenmacher den Job.

  • rtr
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