Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Landesbank Niedersachsen erwartet zusätzlichen Jobabbau bei NordLB

Die geplante Verkleinerung der NordLB hat nach Ansicht des Landes einen weiteren Stellenabbau zur Folge. Der NordLB-Chef will möglichst viele Jobs erhalten.
1 Kommentar
Es wird befürchtet, dass im Zuge der Verkleinerung der Bank zahlreiche Jobs gestrichen werden. Quelle: dpa
NordLB

Es wird befürchtet, dass im Zuge der Verkleinerung der Bank zahlreiche Jobs gestrichen werden.

(Foto: dpa)

BerlinDas Land Niedersachsen, Mehrheitseigentümer der NordLB, erwartet einen weiteren Stellenabbau bei der Landesbank. Das Modell von Privatinvestoren und eine geplante Auffanglösung von Sparkassen sähen jeweils vor, dass das Institut künftig verkleinert werden soll, sagte Landesfinanzminister und NordLB-Aufsichtsratschef Reinhold Hilbers am Mittwoch in Hannover. „Insofern werden wir auch Arbeitsplätze dort verlieren.“ So würde etwa der Abbau fauler Schiffskredite zwangsläufig zu weniger Personal führen. „Aber uns geht es darum, möglichst viel Arbeitsplätze zu erhalten.“ Er informierte zusammen mit NordLB-Chef Thomas Bürkle den Haushalts- und Finanzausschuss im Landtag über die Lage bei der dringend auf Kapital angewiesenen NordLB.

Die NordLB liegt nach eigenen Angaben mit dem angekündigten Abbau von 1250 der rund 6000 Stellen bis Ende 2020 im Plan. Alle Beteiligten rechnen aber fest damit, dass der Einstieg von US-Investoren bei der NordLB oder eine Auffanglösung der Sparkassen und Landesbanken zu einem weiteren, spürbaren Personalabbau führen dürfte. „Die Bank wird schrumpfen“, sagte ein Insider.

Niedersachsen hält knapp 60 Prozent an der NordLB, während Sachsen-Anhalt auf fast sechs Prozent kommt. Auf Sparkassen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern entfallen rund 35 Prozent. Die Eigentümer suchen nach Wegen, um die dünnen Kapitalpolster des Instituts zu stärken.

Die US-Finanzinvestoren Cerberus und Centerbridge haben Insidern zufolge ein gemeinsames Angebot für knapp die Hälfte der Landesbank vorgelegt. Zugleich wollen Sparkassen und Landesbanken zusammen mit den NordLB-Eignern am Donnerstag eine Auffanglösung schmieden, um den Einstieg der Privatinvestoren zu verhindern. Der Kapitalbedarf der NordLB liege bei rund 3,6 Milliarden Euro. Nach einem Treffen mit der Aufsicht könnten die NordLB-Eigner am Wochenende eine Richtungsentscheidung fällen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Landesbank - Niedersachsen erwartet zusätzlichen Jobabbau bei NordLB

1 Kommentar zu "Landesbank: Niedersachsen erwartet zusätzlichen Jobabbau bei NordLB"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Was lese ich denn heute? Heute ist überraschend von einer Verkleinerung der NordLB die Rede. Die Bank soll schrumpfen. Und natürlich Personal abbauen.

    Dabei habe ich doch in Erinnerung, dass noch vor kurzem der hochverehrte Herr Sparkassenpräsident eine großartige Fusion mit allen möglichen anderen Instituten und die Schaffung einer deutschen Großbank ins Gespräch gebracht hat. Das darf doch wohl nicht wahr sein, dass sich niemand an die Empfehlungen des Herrn Präsidenten hält. Schämt euch, ihr Kleingeister.