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Landesbank NordLB setzt bei Suche nach Kapital offenbar auf Einstieg privater Investoren

Die NordLB braucht dringend Kapital. Offenbar soll deshalb eine Minderheitsbeteiligung von bis zu einem Drittel an private Investoren gehen.
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Das Land Niedersachsen ist mit knapp 60 Prozent der größte Eigner der Norddeutschen Landesbank. Quelle: dpa
NordLB

Das Land Niedersachsen ist mit knapp 60 Prozent der größte Eigner der Norddeutschen Landesbank.

(Foto: dpa)

BerlinAuf der Suche nach Kapital setzen die NordLB und ihre Eigner Insidern zufolge auf private Investoren. Diese könnten rund ein Drittel an der Landesbank übernehmen, während zwei Drittel bei den bisherigen Trägern bleiben würden, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Dies sei der Kern der aktuellen Überlegungen. Es gehe um eine relevante Minderheitsbeteiligung von Privaten.

Der Umfang richte sich allerdings nach den Verhandlungen. „Das hängt von den Investoren ab“, so ein Insider. Zudem gebe es Signale, dass die EU-Kommission dem Einstieg privater Investoren gegenüber aufgeschlossener sei als dem weiterer öffentlicher Eigner. Die NordLB und Niedersachsen erklärten am Mittwoch, es sei noch keine Entscheidung gefallen.

Die Träger loten seit Monaten Wege aus, wie sie die vergleichsweise dünnen Kapitalpolster der Bank stärken können. Niedersachsen ist mit knapp 60 Prozent vor den Sparkassen mit gut 26 Prozent größter Eigner der NordLB. Das Land Sachsen-Anhalt kommt auf fast sechs Prozent.

Niedersachsen und die Bank hatten zuletzt wiederholt betont, man prüfe auch den Einstieg privater Investoren. Landesfinanzminister und NordLB-Aufsichtsratschef Reinhold Hilbers hatte kürzlich erklärt, Niedersachsen wolle auch künftig mit mehr als 50 Prozent an dem Institut beteiligt sein.

Enger Austausch mit der EU-Kommission

Knackpunkt der Überlegungen ist, wie man Geld in die Bank stecken kann, ohne dass die EU-Kommission ein staatliches Beihilfeverfahren mit harten Auflagen in die Wege leitet. Hier gebe es erste Signale aus Brüssel, sagte ein Insider. Demnach hält es die EU-Kommission wohl beihilferechtlich für kritisch, sollte ein weiterer öffentlicher Investor bei der NordLB einsteigen – etwa eine andere Landesbank. Hier würde es eine gründliche und langwierige Prüfung geben.

Einfacher könne dagegen der Einstieg eines privaten Investors sein. Das niedersächsische Finanzministerium erklärte dazu: „Mit Blick auf beihilfe- und aufsichtsrechtliche Fragestellungen gibt es einen engen Austausch mit der EU-Kommission sowie mit den verschiedenen Institutionen der Bankenaufsicht.“ Auch seien erste Sondierungen mit potenziellen Investoren angelaufen, „um Erwartungen des Marktes anzutesten“. Verbindliche Entscheidungen gebe es aber noch nicht.

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  • rtr
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