Landesbank NordLB setzt Bieterverfahren mit Banken und Finanzinvestoren fort

Die NordLB sucht Angebote, die zu ihren strategischen Vorstellungen passen. Als interessiert gelten unter anderem verschiedene US-Finanzinvestoren.
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Niedersachsen ist größter NordLB-Eigner, gefolgt von den Sparkassen und Sachsen-Anhalt. Quelle: dpa
NordLB

Niedersachsen ist größter NordLB-Eigner, gefolgt von den Sparkassen und Sachsen-Anhalt.

(Foto: dpa)

BerlinAuf der dringenden Suche nach Kapital setzt die NordLB das Bieterverfahren für mögliche Investoren mit weniger als zehn Investoren fort. „In diesem Kreise sind sowohl Banken als auch Finanzinvestoren vertreten“, sagte ein Banksprecher am Freitag zu Reuters.

Die Träger der Bank hätten entschieden, dass Feld der Bieter etwas zu reduzieren. Es gehe nun um Angebote, „die am besten zu den strategischen Vorstellung der Bank und ihrer Träger passen“.

Die zweite Phase des Bieterverfahren werde nun intensiver. Investoren könnten im sogenannten Datenraum die Rechnungslegung der Bank noch stärker unter die Lupe nehmen („Due Dilligence“). Als Interessenten gelten US-Finanzinvestoren wie Cerberus und Apollo oder die Beteiligungsfirma Socrates sowie die Landesbank Helaba.

Der Sprecher äußerte sich nicht dazu, wann endgültige Angebote vorliegen sollen. Er bekräftigte nur die Position von Bank und Eignern, dass zum Jahresende ein Konzept zur Kapitalstärkung der NordLB vorliegen soll. Am Montag war eine erste Frist für Bieter abgelaufen. Der niedersächsische Finanzminister und NordLB-Aufsichtsratschef Reinhold Hilbers hatte jüngst gesagt, mehr als zehn Interessenten hätten ein erstes unverbindliches Angebot abgegeben.

Niedersachsen ist mit knapp 60 Prozent größter NordLB-Eigner. Die Sparkassen halten gut 26 Prozent und Sachsen-Anhalt fast sechs Prozent.

  • rtr
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