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Landesbank Stephan Winkelmeier ist Top-Favorit für den Chefposten der BayernLB

Der einstige Finanzvorstand der Landesbank hat nun beste Chancen auf den Chefposten. Eine lange Hängepartie ginge damit für die BayernLB zu Ende.
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Der Manager kennt die BayernLB seit vielen Jahren. Quelle: picture alliance/dpa
Stephan Winkelmeier

Der Manager kennt die BayernLB seit vielen Jahren.

(Foto: picture alliance/dpa)

MünchenDer Neue könnte ein alter Bekannter sein. Nach Informationen des Handelsblatts ist Stephan Winkelmeier, bislang Vorstandschef der Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement, Top-Favorit auf den Chefposten bei der BayernLB.

Der 51-Jährige war in der Zeit von 2011 bis 2014 bereits Finanzvorstand bei der Landesbank und kennt das Haus damit bestens. Seither ist der Kontakt nie abgerissen. Als FMS-Chef sitzt er zudem im Aufsichtsrat der BayernLB. Zuerst hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Samstag über die Personalie berichtet.

Mit Winkelmeier könnte eine monatelange Hängepartie um den Chefposten bei der gewinnstärksten deutschen Landesbank zu Ende gehen. Für den Banker spricht, dass er keine Einarbeitungszeit bräuchte, wenn er als Nachfolger von Johannes-Jörg Riegler antreten sollte. Zudem habe er bei der BayernLB nach wie vor einen sehr guten Ruf, berichten Insider.

Mit den Eignern, dem Freistaat Bayern mit einem Anteil von drei Vierteln und den bayerischen Sparkassen mit dem verbleibenden Viertel, sei er gut verdrahtet. Darüber hinaus gibt es bei den Aufsichtsräten um ihren neuen Vorsitzenden Wolf Schumacher den Wunsch, dass der neue Chef für mehr als eine Amtszeit von fünf Jahren zur Verfügung stehen sollte.

Das spräche ebenfalls für Winkelmeier – im Vergleich zu Manuela Better, 58, Risikovorständin bei der Dekabank. Sie gehörte zuletzt ebenso zur engeren Wahl wie der ein Jahr ältere Andreas Dombret. Doch der Ex-Bundesbank-Vorstand berät künftig das Fintech Deposit Solutions.

Fraglich ist bei Winkelmeier indes, wie schnell er bei FMS abkömmlich wäre. Sein Vertrag dort läuft noch rund zwei Jahre. Das Institut, das im Jahr 2010 zur Abwicklung der Altbestände der geretteten Immobilienbank Hypo Real Estate gegründet wurde, baut seither konsequent deren Wertpapierbestände ab.

Die letzten Papiere laufen zwar bis ins Jahr 2078. „Wir haben jedoch nicht vor, hier zu sitzen, bis wir alle Verwesungsgeruch haben“, kündigte Winkelmeier schon vor einem Jahr an.

Spätestens 2025 soll den Planungen zufolge mit FMS Schluss sein, dann sollen die verbliebenen Reste des Portfolios bei anderen staatlichen Einrichtungen andocken. Der bisher dreiköpfige Vorstand käme bis dahin womöglich auch zu zweit zurecht.

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