Landesbanken NordLB fürchtet Stresstest

Die hauseigenen Analysten der NordLB zittern vor dem bevorstehenden Bankenstresstest. Für alle Landesbanken könnte es eng werden, doch die NordLB steht unter besonderer Beobachtung.
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München

Die Analysten der NordLB sehen das eigene Institut im laufenden Bankenstresstest als Wackelkandidaten. An ein Durchfallen glauben die Experten der drittgrößten deutschen Landesbank jedoch nicht, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie hervorgeht. Darin schreiben die Analysten: "Für die deutschen Landesbanken kann es im Stresstest eng werden, denn die stillen Einlagen machen mit mehr als 50 Prozent den Großteil ihres Eigenkapitals aus."

Danach gehen sie insbesondere auf die NordLB und die Helaba ein. Beide Institute können - um den Test doch noch zu bestehen - bis Ende April eine feste Zusage ihrer Eigentümer vorlegen, ihre Stillen Einlagen in Kernkapital zu wandeln. "Wir rechnen damit, dass es den betroffenen Banken gelingt, dies umzusetzen, und sie gewillt sind, diesen "fragwürdigen' Anforderungen Folge zu leisten", heißt es in dem Papier.Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring hatte einen derartigen Schritt bereits angekündigt.

Aus Sicht der Analysten der Landesbank ist die von der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) verlangte Einbeziehung der für Basel III geplanten Kapitalschritte in den Test übereilt. "Eine Übergangsfrist - beispielsweise bis zum nächsten Jahr - wäre hier angemessen gewesen." Ab 2013 müssten sich die Banken ohnedies mit der Wandlung Stiller Einlagen für die neuen Eigenkapitalregeln rüsten. Ein Sprecher der NordLB wollte sich mit Verweis auf die Unabhängigkeit der Research-Abteilung nicht zu der Studie äußern.

  • rtr
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