Londons Banken und die Brexit-Folgen Betteln und drohen

Mit einer neuen Charmeoffensive kämpft die britische Finanzbranche bei der europäischen Politik darum, schmerzliche Brexit-Folgen abzuwenden. Doch die wird sich mit Unterstützung schwer tun. Denn Londons Banken haben viel Vertrauen verspielt. Eine Analyse.
London ist grundsätzlich ein teurer Standort.  Quelle: dpa
Londoner Bankenviertel Canary Wharf

London ist grundsätzlich ein teurer Standort. 

(Foto: dpa)

In Westminster sind die Banker gescheitert. Der Londoner Finanzbranche ist es nicht gelungen, die britische Regierung von ihrer enormen ökonomischen Bedeutung zu überzeugen, um schmerzliche Brexit-Folgen abzuwenden. Premierministerin Theresa May hat andere Prioritäten. Sie nimmt in Kauf, dass die Geldhäuser die Rechtsgrundlage verlieren, um von London aus in ganz Europa Geschäfte machen zu können: das sogenannte Passporting.

Jetzt folgt der nächste Versuch der Branche, Politiker und Beamte zu umgarnen – diesmal nicht nur in Großbritannien, sondern in ganz Europa. Diese Charmeoffensive ist ausgefeilter und mit einem guten Argument unterlegt, viel erfolgreicher wird sie aber wohl nicht sein.

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