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Manipulationen am Devisenmarkt Fünf Banken kurz vor Einigung mit Behörden

Für fünf Großbanken könnte der Skandal um Manipulationen am Devisenmarkt sehr teuer zu werden: Sie müssen voraussichtlich Strafen von bis zu einer Milliarde Dollar zahlen. Eine Einigung mit den Behörden steht kurz bevor.
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Die Bank befindet sich in Verhandlungen mit den Regulierungsbehörden. Quelle: AFP
Citigroup

Die Bank befindet sich in Verhandlungen mit den Regulierungsbehörden.

(Foto: AFP)

New York Fünf internationalen Großbanken drohen wegen Manipulation des Devisenmarktes Geldstrafen bis zu jeweils mehr als einer Milliarde Dollar. Wie am Donnerstag aus informierten Kreisen verlautete, stehen die Finanzinstitute kurz vor einer Einigung mit den Regulierungsbehörden der USA und Großbritanniens. Diese feilten derzeit an getrennten Vereinbarungen mit Barclays, Citigroup, JP Morgan Chase, der Royal Bank of Scotland und der Schweizer UBS, verlautete aus Verhandlungskreisen. Den Banken werden Manipulationen am Devisenmarkt vorgeworfen, an dem täglich 5,3 Billionen Dollar umgesetzt werden.

Die Strafen für die Banken fallen demnach unterschiedlich hoch aus, sie bewegen sich zwischen mehreren hundert Millionen Dollar und mehr als einer Milliarde Dollar. Eine Einigung könne bereits nächste Woche verkündet werden, hieß es. Die UBS wird demnach eine Geldstrafe zahlen müssen, erhält aber strafrechtliche Immunität, weil sie mit den US-Behörden kooperierte. Den vier anderen Banken wurde demnach empfohlen, sich schuldig zu bekennen. Darüber werde aber noch verhandelt, hieß es weiter.

Bei den Regulierungsbehörden handelt es sich um die britische Finanzaufsicht, die US-Notenbank Fed, das US-Justizministerium und die Finanzaufsichtsbehörde des Bundesstaates New York. Die umfangreichen Ermittlungen umfassten die meisten großen Banken und richteten sich vor allem gegen Händler, die sich über Kurznachrichten und Online-Chats absprachen, um Devisenkurse zu manipulieren und sich auf Kosten der Kunden zu bereichern.

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  • afp
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