Manipulationen auf dem Devisenmarkt BNP Paribas einigt sich mit US-Behörden auf Vergleich

Die französische Bank BNP Paribas hat sich in einem Ermittlungsverfahren zu Manipulationen auf dem Devisenmarkt mit den US-Behörden auf einen Vergleich geeinigt. Die Bank werde eine Strafe von 90 Millionen Dollar zahlen.
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Die amerikanische Tochter der BNP Paribas hat sich mit den Behörden auf einen Vergleich geeinigt. Quelle: AFP
BNP Paribas

Die amerikanische Tochter der BNP Paribas hat sich mit den Behörden auf einen Vergleich geeinigt.

(Foto: AFP)

New YorkIm Rahmen der US-Ermittlungen zu Manipulationen auf dem Devisenmarkt hat sich auch die französische Bank BNP Paribas mit den Behörden auf einen Vergleich geeinigt. Die US-Tochter des Geldhauses habe ihre Schuld eingestanden und werde eine Strafe von 90 Millionen Dollar zahlen, teilte das Justizministerium am Freitag in Washington mit. Demnach gab es zwischen September 2011 und Juli 2013 bei Währungen aus Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika Manipulationen. Dabei sei eine elektronische Handelsplattform genutzt worden, auf der es fingierte Transaktionen und Absprachen beim Handel gegeben habe.

Die französische Bank bedauerte das Vorgehen der Tochter BNP Paribas USA. Es sei deutlich gegen die hohen Standards verstoßen worden, an die man sich normalerweise halte. BNP ist die sechste Großbank, die Verstöße im Devisenhandel eingestanden hat.

  • rtr
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