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Martin Blessings Nachfolge Commerzbank entscheidet über neuen Chef

Die Commerzbank steht kurz vor der Kür eines Nachfolgers für Vorstandschef Martin Blessing. Aller Voraussicht nach wird Privatkundenchef Martin Zielke das Rennen machen. Die Entscheidung könnte heute fallen.
Update: 06.03.2016 - 12:16 Uhr
Insidern zufolge wird soll Zielke die Nachfolge von Commerzbank-Chef Martin Blessing antreten. Bislang ist er Vorstand für das Privatkundengeschäft. Quelle: Imago
Martin Zielke

Insidern zufolge wird soll Zielke die Nachfolge von Commerzbank-Chef Martin Blessing antreten. Bislang ist er Vorstand für das Privatkundengeschäft.

(Foto: Imago)

Frankfurt am Main Bei der Commerzbank zeichnet sich bei der Nachfolge für Vorstandschef Martin Blessing eine interne Lösung ab. Dabei hat Privatkundenvorstand Martin Zielke die Nase vorn, wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr. Zuerst hatte darüber die „Welt am Sonntag“ berichtet.

Die Commerzbank wollte sich dazu nicht äußern. Bis zuletzt hatte die Bank auch über zwei externe Kandidaten diskutiert, doch diesen kommt keine Favoritenrolle mehr zu. Die Entscheidung könnte bereits an diesem Sonntag fallen, hieß es in Finanzkreisen.

Denn seit zehn Uhr berät derzeit der Aufsichtsrat der Bank über die Nachfolge. Sollte das Gremium sich nicht einigen, könnte es am 8. März, seiner nächsten regulären Sitzung, eine Entscheidung geben. Zuletzt hatten Insider wiederholt Privatkundenchef Martin Zielke für den internen Kandidaten mit den besseren Chancen gehalten.

Auf internen Veranstaltungen der Bank für Führungskräfte wurde er auffällig stark in den Vordergrund gestellt, wie Teilnehmer berichten. Lange Zeit hatten sich der Aufsichtsrat und auch der Großaktionär Bund dafür eingesetzt, eine international erfahrene, hochkarätige Frau für die Position zu gewinnen, heißt es aus dem Kreise der am Verfahren Beteiligten.

Da man keine gefunden habe, habe man sich nun für den internen Kandidaten entschieden. Bei einer Frau hätte man noch argumentieren können, warum man es auf eine externe Besetzung anlege. Bei einem Mann wäre es auch einem Misstrauensvotum gegen die internen Kandidaten gleichgekommen. Mit Zielke setze man ein Zeichen der Kontinuität.

Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller, der mit der Nachfolgesuche betraut ist, hatte zuletzt seine Präferenz für einen internen Kandidaten betont: „Wir haben eigene starke Kandidaten im Auswahlprozess. An deren Qualifikation, Hintergrund und Gestaltungskraft müssen sich externe Kandidaten messen lassen.“

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