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Medienbericht Citi muss wegen fauler Wertpapiere Milliarden zahlen

Weil sie im Vorfeld der Krise fauler Hypotheken verkauft hat, muss die US-Großbank Citigroup offenbar rund sieben Milliarden Dollar zahlen. Das US-Justizministerium hatte ursprünglich zwölf Milliarden Dollar verlangt.
Update: 14.07.2014 - 10:44 Uhr Kommentieren
Die Citigroup hat ihre Verhandlungen mit dem Justizministerium offenbar beendet. Quelle: Reuters

Die Citigroup hat ihre Verhandlungen mit dem Justizministerium offenbar beendet.

(Foto: Reuters)

New York Wegen des Verkaufs fauler Hypothekenpapiere im Vorfeld der Immobilienkrise muss die US-Großbank Citigroup Medienberichten zufolge rund sieben Milliarden Dollar (5,1 Milliarden Euro) zahlen, um einer Strafverfolgung zu entgehen. Darauf hätten sich die Bank und das US-Justizministerium verständigt, berichtete am Sonntag unter anderem die „New York Times“ unter Berufung auf informierte Kreise. Die Einigung solle vermutlich am Montag bekannt gegeben werden.

Der Großbank wird vorgeworfen, auf schlecht abgesicherten Immobilienkrediten basierende Hypothekenpapiere vertrieben zu haben, die den Investoren Verluste in Milliardenhöhe bescherten – auch dem Staat. In der vergangenen Woche hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, Citigroup habe akzeptiert, mehr als vier Milliarden Dollar zu zahlen. Das US-Justizministerium hatte ursprünglich zwölf Milliarden Dollar verlangt. Citigroup war in die Verhandlungen mit einem Angebot von 363 Millionen Dollar gegangen.

Wegen ähnlicher Vorwürfe hatte die US-Bank JPMorgan Chase im vergangenen Jahre eine Strafe von 13 Milliarden Dollar akzeptiert. Die Bank of America (BofA) verhandelt mit den US-Behörden ebenfalls über einen Vergleich. Von ihr werden 17 Milliarden Dollar gefordert. Im Zusammenhang mit der Immobilienkrise mussten rund ein Dutzend US-Banken seit 2012 bereits mehr als 80 Milliarden Dollar an unterschiedlichen Strafen zahlen.

Die Citigroup wird am frühen Nachmittag, vor Eröffnung der US-Börsen, ihr Ergebnis für das zweite Quartal vorlegen. In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg schätzen elf Analysten den Gewinn auf durchschnittlich 3,37 Mrd. Dollar, was einem Rückgang um 19 Prozent entspräche.

  • afp
  • Bloomberg
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