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Medienbericht JP Morgan erhöht Mitarbeiter-Boni offenbar um drei Prozent

Mehr Geld für Investment Banker: Mitarbeiter einiger Abteilungen der größten US-Bank dürfen sich einem Bericht zufolge über steigende Boni freuen.
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Zu den Abteilungen, denen ein Bonus winkt, dürfte etwa der Aktienhandel zählen. Quelle: Reuters
J.P. Morgan

Zu den Abteilungen, denen ein Bonus winkt, dürfte etwa der Aktienhandel zählen.

(Foto: Reuters)

London/ New York Die US-Bank JP Morgan hebt die Boni für ihre Mitarbeiter für das vergangene Jahr Insidern zufolge durchschnittlich um drei Prozent an. Wieviel Geld die einzelnen Angestellten auf individueller Basis bekommen, sollen sie kommende Woche erfahren, sagte eine mit den Plänen vertraute Person.

Zu den Abteilungen, denen ein Bonus winkt, dürfte etwa der Aktienhandel zählen. Dort waren die Erlöse im dritten Quartal im Jahresvergleich gestiegen. Zudem hatte die Investmentbank des Geldhauses im Vergleich zur Konkurrenz gut abgeschnitten. Die Jahresbilanz will JP Morgan am Dienstag vorlegen.

Eine wachsende Zahl an Wall-Street-Häusern lässt die Mitarbeiter mittlerweile an den Erträgen aus einem geschäftigen Jahr teilhaben. Der Vergütungsberater Johnson Associates hatte im November prognostiziert, dass die Aktienhändler der Wall Street die größten Bonussteigerungen erzielen werden, während ihre Kollegen im festverzinslichen Bereich möglicherweise weniger erhalten werden.

Bei den Bankern, die bei Fusionen und Übernahmen beraten, dürften die Auszahlungen um bis zu fünf Prozent gesenkt werden, so Johnson. Jedoch sagten mit den Plänen von Morgan Stanley vertraute Personen, dass die Bank sowohl für Händler als auch für Banker Erhöhungen plane.

Die Aktienhändler von JP Morgan erzielten in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres Erträge von 5,571 Milliarden Dollar, 22 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, zeigen von Bloomberg zusammengestellte Daten. Die Erträge aus dem Investment Banking stiegen demnach um 2,5 Prozent.

Ganz anders sieht es beim größten deutschen Geldhaus aus: Der Vorstand der Deutschen Bank hat sich entschlossen, die Prämien für die Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu kürzen.

Die Einschnitte würden voraussichtlich insgesamt klar mehr als zehn Prozent betragen, könnten in einzelnen Bereichen aber auch noch deutlich härter ausfallen, hieß es in Finanzkreisen, wie das Handelsblatt bereits am Dienstag berichtete.

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing muss dringend sparen, muss aber gleichzeitig verhindern, dass talentierte Mitarbeiter die Bank verlassen. Bei den Boni will die Bank den Informationen zufolge stärker zwischen sehr guten und weniger guten Mitarbeitern differenzieren.

Für 2017 hatte die Bank trotz eines Jahresverlusts rund 2,2 Milliarden Euro an leistungsabhängigen Boni verteilt. Die endgültige Ausschüttungssumme für 2018 könne sich je nach dem Ergebnis im Schlussquartal noch verändern.

Klar ist aber, dass die endgültige Bonus-Summe unter zwei Milliarden Euro liegen wird, weniger schüttete die Bank nur im Problemjahr 2016 aus. Sewing hat den Investoren nach drei Verlustjahren in Folge wieder einen Gewinn versprochen, und die Boni sind nach Informationen aus Finanzkreisen eine der Stellschrauben, um dieses Versprechen zu erfüllen.

  • rtr
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