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Merck-Finck-Mutter Privatbank KBL verdient wieder mehr

Merck-Finck-Mutter KBL hat kräftig zugelegt und im vergangenen Jahr 488 Millionen Euro verdient – 22 Millionen mehr als im Vorjahr.
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Die Bank hat ihren Sitz in Luxemburg. Quelle: Imago
KBL

Die Bank hat ihren Sitz in Luxemburg.

(Foto: Imago)

LuxemburgKBL European Private Bankers, das Luxemburger Mutterunternehmen der Münchener Merck Finck Privatbankiers AG, hat 2017 den operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 22 Millionen Euro auf 488 Millionen Euro gesteigert. Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor, der am Dienstag veröffentlicht worden ist.

Die harte Kernkapitalquote (Core Tier 1) verbesserte sich von 16 Prozent auf 17,2 Prozent. Die Kosten-Ertrags-Quote verbesserte sich 2017 auf 91,4 Prozent nach 96,8 Prozent im Vorjahr.

Bei der deutschen Tochter belief sich der operative Gewinn auf etwa 3 Millionen Euro, wie Matthias Schellenberg, Vorstandschef von Merck Finck, zuvor bereits in einem Interview mit Bloomberg erklärt hatte. „Nach mehreren schwierigen Jahren haben wir 2017 mit Gewinn abgeschlossen und den Turnaround geschafft“, sagte er.

Im jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht verwies KBL unter anderem darauf, dass bei Merck Finck nach der Ernennung von Daniel Kerbach zum Chief Investment Officer ein neuer Investment-Prozess implementiert worden sei. Kerbach hatte zuvor bei Julius Bär in Zürich als Vize-CIO gearbeitet.

Zudem wurde mit Ingo Koczwara das Investment Management verstärkt. Er konzentriere sich auf Small- und Mid-Cap-Aktien-Strategien und verwalte den Fonds Richelieu Equity Small & Mid Cap Germany, der von ihm aufgesetzt worden war.

KBL European Private Bankers wird von Precision Capital und damit von Katars Al-Thani-Familie kontrolliert. Zum 31. Dezember beschäftigte die Bankengruppe 2.124 Mitarbeiter, was etwas weniger als die 2.141 Personen sind, die noch Ende 2016 in den Diensten des Unternehmens standen.

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