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Milliardenschwerer IPO Börsengang von Knorr-Bremse könnte der Deutschen Bank die Kasse füllen

Die Anzeichen für einen Börsengang von Knorr-Bremse verdichten sich. Für Deutschlands größtes Geldhaus eröffnet sich so eine Geschäftsgelegenheit.
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Der Bremsenhersteller hat zuletzt gute Zahlen präsentiert und könnte den zweitgrößten Börsengang des Jahres starten. Quelle: Knorr Bremse
Knorr-Bremse

Der Bremsenhersteller hat zuletzt gute Zahlen präsentiert und könnte den zweitgrößten Börsengang des Jahres starten.

(Foto: Knorr Bremse)

FrankfurtNoch hat Eigentümer Heinz Hermann Thiele nicht endgültig über die Zukunft von Knorr-Bremse entschieden. Aber die Anzeichen für einen Börsengang verdichten sich. Einer der großen Profiteure wäre die Deutsche Bank. Finanzkreisen zufolge zählt sie zusammen mit JP Morgan und Morgan Stanley zu den drei globalen Koordinatoren, die der Bahn- und Nutzfahrzeugzulieferer bereits ausgesucht hat.

Zuletzt präsentierte der Bremsenhersteller gute Zahlen. Im ersten Halbjahr erhöhte er den Umsatz um 11,6 Prozent auf 3,32 Milliarden Euro. Der operative Gewinn stieg sogar um 12,4 Prozent auf rund 582 Millionen Euro. Finanzkreise sehen die Bilanz als einen letzten Schritt vor der Bekanntgabe des wohl zweitgrößten Börsengangs nach Siemens Healthineers in diesem Jahr an. Die Bekanntgabe könnte schon in den nächsten Tagen erfolgen, erwarten Finanzkreise. Etwa vier Wochen später könnte die Aktie von Knorr-Bremse an der Frankfurter Börse notieren.

Für die Deutsche Bank wäre die Aktienemission ein großer Erfolg im Geschäft mit Börsengängen. Bereits beim 4,2 Milliarden Euro schweren Initial Public Offering (IPO), wie Fachleute Aktien-Neuemissionen nennen, von Healthineers im März dieses Jahres war das Institut unter den Topbanken vertreten und verdiente gut daran.

Allein durch Gebühren aus diesem Börsengang kassierte die Deutsche Bank rund 13 Millionen Euro. Schon in den acht Wochen vorher hatte die Bank bereits rund drei Millionen Euro an Gebühren für ihre Dienste als Konsortialbank bei IPOs eingenommen. Allein das ist mehr als im gesamten vergangenen Jahr, wie der Finanzdienst Thomson Reuters für das Handelsblatt errechnet hat. 2018 verspricht deshalb ein Spitzenjahr zu werden.

Das tut den in den vergangenen Monaten nicht gerade erfolgsverwöhnten Investmentbankern der Deutschen Bank gut, die angesichts vieler Probleme scharf kritisiert worden waren. Dass es gut läuft, liegt auch am Börsengang der eigenen Fondstochter, an dem das Institut gut verdiente.

Allein die beiden Großemissionen addieren sich auf deutlich über 20 Millionen Euro an Provisionen. Hinzu kämen noch Einnahmen aus den Diensten als einer der Konsortialführer bei Knorr-Bremse, sobald Eigentümer Thiele den Börsengang absegnet.

Insgesamt wird in Finanzkreisen mit einer Bewertung von rund zwölf Milliarden Euro für den gesamten Bremsenkonzern gerechnet. Der Börsengang selbst könnte auf eine Summe von etwa vier Milliarden Euro hinauslaufen, erwarten Experten. Für die Deutsche Bank bedeutet das bei einer Gebühr von 1,75 Prozent wie im Fall Healthineers, dass Provisionen über 14 Millionen Euro realistisch erscheinen. Somit hätte das Institut allein aus den drei Mega-Emissionen Healthineers, DWS und Knorr-Bremse in diesem Jahr deutlich mehr als 35 Millionen Euro eingenommen. Das wären mehr Gebühren, als sie in den vergangenen vier Jahren zusammen an IPOs verdient hat.

Bis zum Jahresende sind „im deutschen Markt noch rund sechs Börsengänge mit Volumina von mindestens 150 Millionen Euro zu erwarten“, wie Malte Hopp betont, der Aktienemissionen bei der Citi in Deutschland leitet. Zu den Kandidaten gehören der Anlagenbauer Exyte und der Onlinehändler Westwing.

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