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Mobile Bezahllösungen Credit Suisse gibt angeblich Boykott von Apple Pay auf

Kunden der Schweizer Bank sollen laut einem Bericht künftig Apple Pay nutzen können. Der Tech-Riese hat demnach eine zentrale Forderung an Credit Suisse aufgegeben.
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Credit Suisse gibt angeblich Boykott von Apple Pay auf Quelle: Reuters
Mobile Bezahllösungen

Credit-Suisse-Kunden sollen künftig über ihre Kreditkarte auch Apple Pay nutzen können.

(Foto: Reuters)

Zürich, DüsseldorfCredit Suisse hat seine Ablehnung gegenüber Apple Pay angeblich aufgegeben. Künftig soll es möglich sein, mit der Kreditkarte der Schweizer Großbank das Zahlungssystem zu nutzen, wie das Schweizer Finanznachrichten-Portal Finews ohne Nennung von Quellen berichtet.

Bislang ist es in der Schweiz schwierig, seine Rechnungen mit mobilen Bezahldiensten zu begleichen. Denn den Kunden mehrerer Banken ist es derzeit nicht möglich, mobile Zahlungsmittel von Apple oder Samsung zu verwenden. Die Schweizerische Wettbewerbskommission eröffnete deshalb sogar eine Untersuchung, unter anderem gegen Credit Suisse und UBS. Die Behörde prüft, ob sich die Banken abgesprochen haben, um mobile Bezahllösungen internationaler Anbieter zu boykottieren.

Ab Ende April soll es laut Finews jetzt doch möglich sein, Apple Pay mit Kreditkarten der Credit Suisse zu nutzen. Der Deal sei zustande gekommen, weil Apple Pay von einer zentralen Forderung Abstand genommen habe: Apple Pay forderte dem Bericht zufolge nicht länger ein Marketing-Engagement im zweistelligen Millionenbereich, um Kreditkarten von Credit Suisse auf der Bezahl-App zuzulassen.

Ein Credit-Suisse-Sprecher bestätigte auf Anfrage von Finews lediglich Gespräche mit internationalen Technologie-Anbietern von mobilen Zahlungsanbietern. Man sei zuversichtlich, diese in den nächsten Monaten zu einem positiven Abschluss bringen zu können. Neben Apple Pay sollen Kunden der Schweizer Großbank mit der Kreditkarte künftig auch Samsung Pay nutzen können.

Die Schweizer Banken hatten bislang bei mobilen Zahlungssystemen auf die gemeinsame nationale Lösung namens Twint gesetzt. Sie ist für die Schweizer Banken attraktiver, da sie bei den Transaktionen die gesamte Kommission erhalten. Bei Apple Pay geht ein Teil des Umsatzes an Apple.

Allerdings ist Twint in der Praxis für iPhone-Nutzer umständlich, weil sich der Near-Field-Communication-Chip (NFC-Chip) im Smarthone nicht von externen Entwicklern nutzen lässt. Die jüngste Entscheidung von Credit Suisse dürfte die Stellung von Twint zusätzlich schwächen.

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