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Mögliche Fusion Deutsche Bank rechnet bei Coba-Übernahme wohl mit bis zu 1,5 Milliarden Euro Ertragseinbußen

Die Höhe der Ertragseinbußen bei einer Fusion ist ein wesentlicher Faktor bei den Gesprächen zwischen Deutscher Bank und Commerzbank. Sind sie zu hoch, lohnt ein Zusammenschluss nicht.
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Die Geschäftseinbußen und die erwarteten Umstrukturierungskosten müssten bei einer Fusion im Laufe der Zeit durch Kosteneinsparungen ausgeglichen werden, damit sie sich lohnt. Quelle: AP
Zentralen der Deutschen Bank und der Commerzbank in Frankfurt

Die Geschäftseinbußen und die erwarteten Umstrukturierungskosten müssten bei einer Fusion im Laufe der Zeit durch Kosteneinsparungen ausgeglichen werden, damit sie sich lohnt.

(Foto: AP)

FrankfurtDer Zusammenschluss könnte teuer werden: Die Deutsche Bank schätzt, dass eine Übernahme der Commerzbank zu Ertragseinbußen von ein bis 1,5 Milliarden Euro führen könnte, wenn Kunden einer fusionierten Bank den Rücken kehren. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf unterrichtete Kreise.

Diese Schätzung sei ein Schlüsselfaktor für die Entscheidung, ob eine Transaktion Sinn mache, sagten demzufolge mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Vorstandsvorsitzenden der beiden Banken – Christian Sewing und Martin Zielke – haben betont, dass ihre Gespräche ergebnisoffen seien und sie nur dann fortgeführt würden, wenn die Zahlen stimmten. Ein Vertreter der Deutschen Bank lehnte eine Stellungnahme ab.

Die Geschäftseinbußen und die erwarteten Umstrukturierungskosten müssten im Laufe der Zeit durch Kosteneinsparungen ausgeglichen werden. Sie werden derzeit auf rund 2,7 Milliarden Euro geschätzt werden, hieß es weiter. Tatschlich hängt die Fusion an den Synergien zwischen beiden Geldhäusern – und der Frage, ob sie groß genug sind, wie das das Handelsblatt bereits berichtet hat.

Die größten Synergien sehen Experten auf der Kostenseite. Durch die Schließung von Filialen, die Abschaffung von Doppelstrukturen und einen Personalabbau von rund 30.000 Arbeitsplätzen könnten beide Institute die Kosten deutlich senken.

Die Gespräche, die mittlerweile in die fünfte Woche gehen, konzentrieren sich zunehmend auf die Investmentbankensparte der Deutschen Bank, sagte ein Insider Bloomberg zufolge. Die Commerzbank versucht die Bereitschaft des Konkurrenten für eine Umstrukturierung des Bereichs einzuschätzen.

Auch die Aufsichtsbehörden für den Finanzsektor wollen Klarheit, wie stark die fusionierte Bank vom Wertpapierbereich abhängig wäre, verlautete zuvor aus unterrichteten Kreisen.

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