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MoneyGram USA blockieren Verkauf von Zahlungsabwickler nach China

MoneyGram sollte laut einer Kaufvereinbarung an den Alibaba-Ableger Ant Financial gehen. Doch nun wurden die Übernahmepläne des chinesischen Unternehmens blockiert. US-Behörden zweifeln an der Datensicherheit.
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Die US-Prüfbehörde hat sich bereits bei mehreren Übernahmeversuchen chinesischer Interessenten als Stolperstein erwiesen. Quelle: Reuters
Zahlungsabwickler

Die US-Prüfbehörde hat sich bereits bei mehreren Übernahmeversuchen chinesischer Interessenten als Stolperstein erwiesen.

(Foto: Reuters)

New York Die USA haben erneut Übernahme-Pläne eines chinesischen Unternehmens blockiert. Die Behörde für Auslandsinvestitionen (CFIUS) verbot den Verkauf des US-Zahlungsabwicklers MoneyGram an den chinesischen Online-Händler Alibaba wegen Sorgen um die nationale Sicherheit, wie beide Konzerne am Dienstag mitteilte. Laut mit den geheimen Beratungen vertrauten Personen hatte die Behörde Zweifel an der Sicherheit der Daten von US-Bürgern. Der Alibaba-Ableger Ant Financial und MoneyGram hoben daraufhin ihre 1,2 Milliarden Dollar schwere Kaufvereinbarung vom vergangenen April auf. Das US-Finanzministerium wollte sich nicht dazu äußern.

Die USA hatten zuletzt mehrfach Übernahmen durch Chinesen verboten - so etwa die 1,3 Milliarden Dollar schweren Kaufpläne einer US-Beteiligungsgesellschaft mit China-Verbindungen für den Halbleiter-Hersteller Lattice Semiconductor. Wegen US-Bedenken gab auch eine chinesische Investorengruppe den Einstieg beim digitalen Kartendienst Here auf, der mehrheitlich BMW, Daimler und Audi gehört.

  • rtr
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1 Kommentar zu "MoneyGram: USA blockieren Verkauf von Zahlungsabwickler nach China"

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  • Auch wenn diese Entscheidung etwas übervorsichtig wirkt, die USA hat Recht, sich die Käufe aus China genau anzusehen. Zum einen stecken hinter den Käufen in der Regel staatliche Interessen, denen in China immer zu misstrauen ist, zum anderen ist es erklärtes Ziel der Chinesen, Know-How zu kaufen. Bei allen Beteuerungen, Produktion und Arbeitsplätze hier zu lassen, geht es nicht um eine Beteiligung, sondern um den Versuch, technologische Vorherrschaft durch den Zukauf zu erringen. Bei Kuka merkt man schon das nachlassende Interesse an der Produktion. Außerdem lässt China in den wichtigen Branchen überhaupt keine Mehrheitskäufe zu und behindert selbst die Unternehmeb, die von unternehmerisch von ausländischen Firmen geführt werden. Das ist keine Waffengleichheit. Wir sollten aufhören, China als Partner zu betrachten, China ist ein wichtiger Markt, aber auch ein Gegner, dessen Ziel die Stärkung der chinesischen Wirtschaft auf Kosten der westlichen ist.

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