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Münchener Rück: Lasten im unteren dreistelligen Millionenbereich Versicherer sehen Belastung durch Hurrikan gelassen

Nach den Verwüstungen durch den mächtigen Hurrikan „Charley“ in Florida rücken nun die finanziellen Belastungen in den Fokus. Nach Einschätzung der Münchener Rück belaufen sich die Schäden für die weltweite Versicherungswirtschaft insgesamt auf rund 7 bis 14 Mrd. Dollar. Dies gehe aus vorläufigen Schätzungen hervor, sagte ein Sprecher des weltgrößten Rückversicherers am Montag in München.

HB MÜNCHEN. Der Schaden für die Münchener Rück belaufe sich aber voraussichtlich nur auf einen niedrigen dreistelligen Millionen-Betrag. Der Hurrikan hatte in Florida mindestens 16 Menschen in den Tod gerissen. Tausende wurden obdachlos und verloren ihr ganzes Hab und Gut. Rettungsmannschaften suchten weiter in den Trümmern von Wohnmobilen und Häusern an der Südwestküste des Sonnenstaates nach Überlebenden. Zivilschützer beschrieben „Charley“ als den schlimmsten Wirbelsturm seit Hurrikan „Andrew“, der im August 1992 in Louisiana und Florida Schäden von schätzungsweise 30 Mrd. Dollar angerichtet und über 40 Menschenleben gekostet hatte.

„Die Belastungen werden wohl unter 200 Mill. Dollar bleiben“, sagte der Münchener-Rück-Sprecher. Nach dem Hurrikan Andrew, der 1992 Teile von Louisiana und Florida verwüstet hatte, handele es sich um den zweithöchsten Hurrikan-Schaden für die Branche. „Es ist aber kein ganz ungewöhnlicher Fall für die Münchener Rück“, sagte der Sprecher. Der Schaden für die Volkswirtschaft werde auf rund 20 Mrd. Dollar geschätzt. Bei „Andrew“ hatten sich allein die versicherten Schäden auf rund 17 Mrd. Dollar summiert.

Von deutlich niedrigeren Belastungen geht die Allianz aus. Sie sieht nach vorläufigen Schätzungen maximal einen mittleren zweistelligen Millionen-Betrag auf sich zukommen. Dies habe eine erste Prüfung des konzerneigenen US-Sachversicherers Fireman's Fund ergeben, sagte Allianz-Controlling-Vorstand Helmut Perlet. Die Hurrikan-Saison habe allerdings erst angefangen, gab er zu bedenken.

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