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Nach BNP-Rekordstrafe Frankreich bangt nicht um andere Banken

Nach der Rekordstrafe für die Großbank BNP Paribas in den USA glaubt der französische Finanzminister nicht an weitere Ermittlungen von US-Behörden gegen heimische Banken. Das drohe eher anderen europäischen Geldhäusern.
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Die französische Großbank zahlt die bislang höchste Strafe für eine europäische Bank wegen Verstößen gegen US-Sanktionen. Quelle: Reuters

Die französische Großbank zahlt die bislang höchste Strafe für eine europäische Bank wegen Verstößen gegen US-Sanktionen.

(Foto: Reuters)

Aix-en-Provence Nach der Rekordstrafe für die Großbank BNP Paribas in den USA fürchtet die französische Regierung nicht weitere Ermittlungen von US-Behörden gegen heimische Banken. „Ich denke, dieses Risiko wird eher von anderen sehr großen europäischen Banken wahrgenommen“, sagte der französische Finanzminister Michel Sapin am Sonntag. US-Kreisen zufolge wird auch gegen die BNP-Rivalen Societe Generale und Credit Agricole sowie gegen die Deutsche Bank wegen möglicher Verstöße gegen amerikanische Sanktionen ermittelt.

Früheren Angaben aus Finanzkreisen zufolge ist auch die Commerzbank ins Visier der US-Ermittler geraten. Sowohl die Deutsche Bank als auch die Commerzbank erwarten demnach aber deutlich geringere Strafen und dies auch nicht kurzfristig. Die französische Großbank BNP zahlt mit fast neun Milliarden Dollar die bislang höchste Strafe für eine europäische Bank wegen Verstößen gegen US-Sanktionen, die Geschäfte mit dem Sudan, dem Iran und Kuba betreffen.


  • rtr
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